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Mission Ufermann |
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Birgit Ufermann
Peru
Birgit Ufermanns Verbindung zu Peru entstand während einer
Jüngerschaftsschule, wo sie den Eindruck hatte, persönlich weiter
dafür beten zu sollen. |
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Termine von Birgit Ufermann bei Ihrem Deutschland-Besuch 2010
Unsere Missionarin in Peru Birgit Ufermann besucht ab Mitte Oktober für zwei Monate unsere Gemeinde.
Ankunft: Donnerstag, 21. Oktober 2010
Gottesdienst: am Sonntag, 24. Oktober 2010, 10:30 Uhr wird Birgit Ufermann über Epheser 6, 10-17 predigen
Peru-Missionsabend: Mittwoch 24. November 2010, 19:30 Uhr
Gemeindehaus
Aussendung: Sonntag, 12. Dezember 2010, 10:30 Uhr Johanneskirche |
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Darmstädter Echo vom 28.5.2009
Zweite Heimat im Hochland von Peru
Johannesgemeinde: Missionarin Birgit Ufermann zu Besuch –
Rückkehr ist „immer wieder eine kulturelle Umstellung“
Von Rebecca Keller
So richtig kann sie es selber kaum glauben: Nächstes Jahr sind es zehn
Jahre, die Birgit Ufermann nun schon in Peru lebt. Zurzeit ist sie auf
Heimaturlaub, den sie etwa alle zwei Jahre nimmt, und bewohnt die
Gästewohnung der Johannesgemeinde in der Pallaswiesenstraße. Familie
und Freunde besuchen, Vorträge halten, sich bei Spendern bedanken und
Urlaub machen – das alles hat sich Birgit Ufermann für ihre vier
Monate in Deutschland vorgenommen. Auch ein Besuch bei ihrem
Arbeitgeber, dem Missionswerk „Globe Europe“, stand auf dem Programm.
Ein wenig vermisst die Zweiundvierzigjährige schon ihre Wahlheimat
Juliaca, eine Stadt nahe dem Titicaca-See, wo sie als Missionarin
arbeitet. Wenn sie im Supermarkt vor einem ellenlangen Regal mit
Dutzenden Joghurtsorten steht, stellt sie sich vor, was Peruaner wohl
sagen würden, wenn sie das sähen. „Es ist schon immer eine kulturelle
Umstellung, wenn ich nach Deutschland zurückkomme.“
Zwar genießt die in Mönchengladbach aufgewachsene Frau Dinge wie
Marzipan oder Sauerkraut. Doch will sie ihre zweite Heimat im Hochland
nicht mehr missen. Dort, auf knapp 4000 Meter Höhe, haben ihre
Vorgänger Kerstin und Peter Kinast das Missionarische Zentrum „Chacra
de Dios“ (Acker Gottes, Internet: www.chacradedios.org) gegründet.
Fünf Jahre später beschloss Birgit Ufermann, dort mitzuarbeiten,
zunächst für drei Jahre. Heute sagt sie: „Es ist für mich noch kein
Ende in Sicht.“
Inzwischen sind die Gründer des zum kleinen Dorf angewachsenen
Zentrums wieder zurück in Deutschland. Ein Peruaner hat die Leitung
übernommen. Ufermann, die als Krankengymnastin, Sozialpädagogin und
-therapeutin ausgebildet ist, besitzt ein eigenes Häuschen auf dem
Gelände. Im Zentrum ist sie Referentin bei Mitarbeiterschulungen,
betreut Praktikanten und ist zuständig für die Finanzen des Vereins „Chacra
de Dios“, den sie mitgegründet hat. „Ich staune immer wieder, wie Gott
uns treu durch Spenden versorgt“, sagt die Schatzmeisterin. In der
angegliederten Gemeinde leitet sie das Kinderprogramm und eine
Frauengruppe.
Als Birgit Ufermann nach Darmstadt zum Studium kam und in der
Johannesgemeinde ihre geistliche Heimat fand, lernte sie Kerstin und
Peter Kinast kennen. Noch heute verbindet die Missionare eine
Freundschaft. Den Kontakt zur Johannesgemeinde, in der sie viele Jahre
Kirchenvorsteherin war, hält die Prädikantin Christina Krüger, die
jüngst für ihr ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde die
Ehrenmedaille der Stadt verliehen bekam.
Auch wenn für die Missionarin das Leben in Peru nicht immer einfach
ist, hält sie doch fest an ihrer Berufung für dieses Land. Mit ihrer
aufgeschlossenen Art gelingt es ihr schnell, in Kontakt mit
Einheimischen zu kommen, auch wenn sie als Alleinstehende in einer von
Männern dominierten Gesellschaft manchmal auf Probleme stößt.
Als es vor zwei Jahren in einer 1000 Kilometer entfernten Küstenregion
ein schweres Erdbeben gab, setzte sich die Deutsche gemeinsam mit
einem einheimischen Team persönlich für die Opfer ein, half,
Lebensmittel direkt zu Betroffenen zu bringen. Gern ist Birgit
Ufermann in Deutschland, und gern reist sie im Juli wieder nach Peru
zurück. Am 12. Juli wird sie in einem Gottesdienst um 10.30 Uhr in der
Johanneskirche ausgesandt.
Info
www.echo-online.de |
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Missionsarbeit im Verein "Chacra de Dios" im Hochland von Peru
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Nach Aussendung von Familie Kinast (ehem. Mitglieder unserer Gemeinde) als Gründer der Arbeit in Peru im Jahre 1995 reiste Birgit Ufermann als weiteres Gemeindemitglied am 09.07.2000 dorthin aus, um bei dem weiteren Aufbau des Geistlichen Zentrums mitzuarbeiten.
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Birgit Ufermann ist von Beruf Krankengymnastin und Dipl.-Sozial-
pädagogin / Sozialtherapeutin und arbeitete vor ihrer Ausreise fünf Jahre lang in einer Suchtklinik in der Nähe von Darmstadt.
Ihre Verbindung zu Peru entstand 1989 während einer Jüngerschaftsschule bei "Jugend mit einer Mission", wo sie während einer Fürbittewoche für dieses Land den Eindruck hatte, persönlich weiter dafür beten zu sollen.
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In den folgenden Jahren knüpfte sie Beziehungen zu verschiedenen, in Peru lebenden Missionaren, von denen sie über Rundbriefe und persönliche Korrespondenz weiteren Gebetsstoff erhielt.
Als sie 1991 zum Studium nach Darmstadt kam und in der Johannesgemeinde ihre geistliche Heimat fand, kam sie schnell in Kontakt mit Ehepaar Kinast, mit denen sie sich bis zu deren Ausreise 1995 regelmäßig zum gemeinsamen Gebet für Peru traf.
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1993 reiste Birgit zum ersten Mal selbst dorthin, um das Land und die Menschen dort kennen zu lernen und um eine persönliche Berufung abzuklären. Die Begleitung von Kinasts bei deren Ausreise, sowie drei weitere mehrwöchige Besuche in Peru in den Folgejahren halfen bei der Konkretisierung dieser Perspektive.
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Nach viel Gebet, Gesprächen und persönlichen Überlegungen fiel im Sommer 1999 die Entscheidung für eine zunächst dreijährige Mitarbeit ab 2000.
Birgit Ufermann hat in den 9 Jahren, die sie in Darmstadt lebte, in der Johannesgemeinde vor allem in den Bereichen "Gebet" und "Hauskreisarbeit" leitend mitgearbeitet und war vier Jahre lang Kirchenvorsteherin.
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Von 1995 bis zu ihrer Ausreise im Jahr 2000 war sie außerdem als Kontaktperson für die Beziehungspflege zwischen der Johannesgemeinde und Familie Kinast zuständig.
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In Peru gründeten Ehepaar Kinast und Birgit Ufermann, kurz nach deren Ankunft, im Jahr 2001 zusammen den peruanischen Verein "Chacra de Dios" (dt.: Ackerfeld Gottes) in der Nähe der Stadt Juliaca, wo bis heute auch ihr Arbeitsfeld ist.
Seitdem war sie bereits viermal für jeweils 3-4 Monate zum Heimataufenthalt in Deutschland; der nächste wird vom 21.10.-14.12.2010 sein.
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Seit 01.11.05 hat Birgit Ufermann einen Arbeitsvertrag über das Missionswerk GLOBE EUROPE e.V., bleibt aber weiterhin Mitglied der Johannesgemeinde. Durch persönliche Kontakte, das Gebet sowie die Repräsentation durch ihre Kontaktperson Christina Krüger hat die herzliche Verbundenheit zwischen Birgit und der Gemeinde ihre schon mehr als 10 Dienstjahre dort gut überdauert.
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Schwerpunkt der Arbeit ist die Unterstützung der evangelischen Ortsgemeinden, die Schulung einheimischer Leiter und Mitarbeiter, die Mitarbeit in der örtlichen Pastorenallianz sowie die Gründung neuer Gemeinden und Gruppen zur Verbreitung des Evangeliums an bisher gemeindelosen Orten.
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Nahezu an jedem Wochenende wird das Schulungszentrum von "Chacra de Dios" von einer anderen Gemeinde oder christlichen Gruppe für unverschiedliche Veranstaltungen genutzt (Seminare, Schulungen, Jugend- u. Kinderfreizeiten, etc.).
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In der kleinen ev. Gemeinde "Casa de Dios" (dt.: Haus Gottes) in einem armen Stadtrandviertel von Juliaca
lernen Menschen im Rahmen der wöchentlichen Erwachsenen- und Kindergottesdienste sowie einer Frauengruppe Jesus Christus als persönlichen Retter kennen und erfahren persönliches und geistliches Wachstum.
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Zugleich arbeitet "Chacra de Dios" auch immer wieder mit anderen Gruppen zusammen, wie bei einem zwei-wöchigen evangelistischen Einsatz mit "Jugend mit einer Mission"/Hamburg Anfang 2009.
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Oder es wird im Rahmen eines sozial-praktischen Projektes zeitlich befristet Hilfe geleistet, wie von August bis Dezember 2007, als ein neunköpfiges Team von freiwilligen Einheimischen aktive Hilfe in der von einem schweren Erdbeben verwüsteten Küstenzone Perus leistete. Dank zahlreicher Spenden konnten in drei Kurzzeiteinsätzen Lebensmittel, Material und Wohneinheiten über örtliche Gemeinden an Hilfsbedürftige verteilt werden.
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Im Februar 2010 wurden im Rahmen eines 5tägigen medizinischen Hilfseinsatz mit einem peruanischen Ärzteteam aus Lima ca. 400 Patienten kostenlos behandelt; gleichzeitig hörte ein Großteil von ihnen das Evangelium von Jesus Christus, und viele empfingen Gebet oder vertrauten ihr Leben Jesus an.
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Nach Wegzug der anderen Missionarsfamilie ist Birgit Ufermann seit Juli 2010 nun die einzige ausländische Mitarbeiterin dort., wobei es nach wie vor die Möglichkeit für junge Deutsche gibt, über die Missionsorganisation GLOBE EUROPE e.V. dort in Peru ein FSJ oder Praktikum abzuleisten: www.globeeurope.de
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Eines der aktuellen Hauptziele ist die weitere Stärkung der bereits seit Jahren bestehenden peruanischen Leitung durch den Vorsitzenden Javier Vargas Apaza sowie die weitere Schulung des peruanischen Mitarbeiterteams, um immer mehr Verantwortung in einheimische Hände abgeben zu können.
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Am Sonntag, den 12.12. werden wir sie innerhalb unseres Morgengottesdienstes erneut für ihren Dienst in Peru aussenden und verabschieden.
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Informationen
Internet www.chacradedios.org
Email Birgit Ufermann
GLOBE EUROPE Missionsgesellschaft e.V.
www.globeeurope.de
Bankverbindung
(mit Spendenquittung am Jahresende):
GLOBE EUROPE
e.V.
Ev.
Kreditgenossenschaft e.
G.
DE20 5206 0410 0004 0022
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BIC: GENODEF1EK1
Zweck: "Ufermann Birgit" oder „Chacra de Dios“ (bitte immer angeben,
wie auch die Spenderadresse fuer die Quittung!)
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