|
|
|
|
Geschichte Mission |
|
Geschichte der Mission in der Johannesgemeinde
Ein Teil unserer Gemeindearbeit ist seit ca. 20 Jahren zunehmend geprägt von Impulsen und Erfahrungen der Charismatischen Bewegung, einem weltweiten geistlichen Aufbruch, der seit Anfang der 60er Jahre sowohl in den traditionellen Kirchen als auch in vielen Freikirchen seinen Platz gefunden hat. Er ist in besonderer Weise geprägt vom Wirken des Heiligen Geistes. Diese neue Erfahrung wird sichtbar insbesondere in der Wiederentdeckung der Charismen und in dem Gebet für Kranke als normale Formen kirchlichen Lebens.
Die Charismatische Bewegung äußert sich überwiegend als Erneuerungsbewegung in den bestehenden Kirchen. Sie hat in den evangelischen Landeskirchen ihre Form gefunden in der
Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen Kirche
(GGE).
Das Anliegen der Charismatische Bewegung fanden vor ca. 20 Jahren durch das Engagement von Pfarrer Rolf Gürich Eingang in die Johannesgemeinde und bildet heute unter dem Begriff "Erneuerung" einen integrierten Teil der Gemeindearbeit.
Pfarrer Gürich gehörte mehr als ein Jahrzehnt dem Deutschlandvorstand der GGE an und ist weiterhin Mitglied in deren Leitungskreis. Er leitet den Arbeitskreis der GGE im Bereich unserer Landeskirche, der "Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau" (EKHN). Wir haben als Gemeinde Anteil an den Aktivitäten in unserer Region, die wir zum Teil auch mitgestalten und mittragen. Dazu gehört auch das Regionalbüro mit seinen Mitarbeiterinnen Bärbel Friebertshäuser und Helga Stein, das seinen Ort im Pfarramt Süd der Johannesgemeinde hat.
Die "Erneuerung" wird innerhalb der Gemeinde verantwortet durch den Missionarischen Leiterkreis. Darüber hinaus besteht ein Missionarischer Arbeitskreis als Plattform der Hauskreisarbeit und der Lobpreisgottesdienste. Des weiteren sind im Rahmen der "Erneuerung" eine ganze Reihe unterschiedlicher Aktivitäten und Einrichtungen in der Gemeinde entstanden.
Es ist uns wichtig, daß die "Erneuerung" ein in unsere Gemeinde und unsere Kirche integrierter Gemeindeteil ist. Es gibt viele Bezüge zwischen traditionellen und neueren Gemeindebereichen. Insgesamt hat die "Erneuerung" zu einer Verlebendigung des Gemeindelebens geführt.
1979 begann sich (neben einem Hauskreis aus den 60er Jahren) eine immer größere Zahl von Hauskreisen zu bilden. Zur Zeit haben wir 16 Hauskreise und die Hauskreisarbeit bildet einen eigenen Arbeitsbereich der Gemeinde.
1986 bekam die "Erneuerung" ihren Mittelpunkt in den 14täglichen Lobpreisgottesdiensten.
1989 waren wir Gastgeber für eine Konferenz mit dem Thema "Gemeindewachstum als geistliche Strategie". Referent war D.D. John Hurston, USA, der über 20 Jahre der neben Dr. Paul Y. Cho der zweite Pastor der Full Gospel Central-Church - der größten Gemeinde der Welt - in Soeul/Korea war.
1991 begannen wir, uns in unserschiedlicher Weise in der Weltmission zu engagieren.
1991 veranstalteten wir eine Seelsorge-Konferenz mit dem Referenten Charles Finck, einem Mitarbeiter des "Elijah House" dem Seelsorgezenturm von John Sandford, USA.
1993 wurde von Kirchenvorstehern der Gemeinde ein Verein zur Unterstützung missionarischer Arbeit in der und durch die Evangelischen Johannesgemeinde Darmstadt e.V. gegründet. Er hilft der Gemeinde, die Möglichkeiten der Erneuerung weiter auszubauen. Zur Zeit sind über den Verein angestellt Anke Schneeberg als Leiterin der Hauskreisarbeit und Peter Kinast als Missionar in Peru.
1994 veranstalteten wir eine Konferenz mit dem Theologen Prof. Richard J. Foster/USA zum Thema: "Beten nach Gottes Herzen".
1996 begannen wir mit Glaubenskursen (Einführung in Grundthemen des Glaubens) nach dem Modell der Alphakurse. 1997 waren wir Gastgeber für eine überregionale Alpha-Schulungskonferenz der GGE.
1998, im Juni, waren wir Gastgeber für eine regionale Konferenz zum Thema "Missionarischer Gemeindeaufbau" mit Dr. Walt Kallestad, dem Leiter der größten lutherischen Kirchengemeinde in den USA, der
Community Church of Joy in Glendale
Arizona/USA.
An der Konferenz nahmen 80 Multiplikatoren aus 8 Gemeinden in Südhessen und der Pfalz teil, die über die GGE miteinander verbunden sind. Ziel der beeindruckenden Ausführungen war, Motivation zu wecken, die Gemeinde vom Missionsauftrag Jesu her als Missionsstation zu verstehen. Die Referenten wiesen nach, daß es für eine effektive Arbeit notwendig ist, eine dynamische Vision/Konzeption zu entwickeln und bis in Einzelheiten schriftlich zu fixieren, zur eigenen Vergewisserung, zur eigenen Kontrolle und als Ausdruck des gemeinsamen Weges einer Gemeinde.
Schlüsselpunkt einer solchen Vision ist die Entwicklung eines Gottesdienstes für Menschen, die zur Kirche nur einen formalen oder gar keinen Kontakt haben. Sie laufen in den USA unter der Bezeichnung Seeker-service und werden in in Deutschland diskutiert
unter der Bezeichnung Gottesdienst für Außenstehende. (Ein Modell für solche Gottesdienste gibt es seit drei Jahren im Bereich unserer Landeskirche, der EKHN, in der
Ev. Andreasgemeinde, Niederhöchststadt bei
Frankfurt, unter dem Namen Go Special.)
Im Anschluß an die Konferenz haben wir im Juli eine Zukunfts-Werkstatt Mission begonnen, in der bis April 1999 eine Vision/Konzept für die weitere Entwicklung der missionarischen Arbeit in und durch die Gemeinde erarbeitet und schriftlich fixiert werden soll.
|
|
Mission in der Johannesgemeinde
Im Vorfeld zum Deutschen Evangelischen Kirchentag 1991 im Ruhrgebiet, auf dem wir als missionarische Gruppe auf der Straße waren, ergab es sich, daß wir Weltmission als Teil zukünftiger Gemeindearbeit entdeckten.
Es begann mit zum Teil größeren finanziellen Unterstützungen, die durch Spenden von Gemeindegliedern ermöglicht wurden, u.a. Erwerb einer Plantage durch die internationale Missionsgesellschaft
Jugend mit einer Mission auf den Philippinen zur Einrichtung einer Bibelschule oder die Unterstützung einer Straßenkinderarbeit von Jugend mit einer Mission in Bogota/ Kolumbien.
Die Johannesgemeinde ist eine Gemeinde mit einem Herz für Mission. Diese Aussage läßt sich im Hinblick auf die Missionare, mit denen wir auf insgesamt drei Kontinenten in Verbindung stehen, leicht treffen. Viele Gemeindeglieder konnten im vergangenen Jahr
Familie Kinast neu oder wieder besser kennen lernen, während sie zum Heimaturlaub in Deutschland war. Peter Kinast, von Beruf Dipl. Elektrotechniker, und seine Frau Kerstin als Krankenschwester können in manchen Alltagssituationen durchaus auch Kenntnisse aus ihren Berufen einsetzen, während sie im Hochland von Peru ein Bibelschulzentrum aufbauen. Verstärkt wird dieses Team in Südamerika durch
Birgit Ufermann, von Beruf Sozialpädagogin. Sie kommt nach dreijähriger Einsatzzeit im Juni zum Heimaturlaub nach Deutschland und wird dann Ende September wieder nach Peru ausreisen.
Ebenfalls in diesem Jahr wird Florian Spitzner für einige Monate nach Deutschland kommen. Der studierte Bauingenieur ist seit zwei Jahren mit der bekannten Organisation "Jugend mit einer Mission" auf den Philippinen. Während er im ersten Jahr selbst eine missionarische Ausbildung absolvierte, ist er nun mitverantwortlich bei der Durchführung von verschiedensten Einsätzen in zum Teil entlegene Gebiete der zahlreichen Inseln.
Ralph Münstermann, Dipl.-Ing. Architektur von Beruf, hat sein Weg nach Südafrika geführt, wo er bei der selben Missionsgesellschaft "Jugend mit eine Mission" als Lehrer an einer Bibelschule unterrichtet.
Wer mehr über die Situation unserer Missionare erfahren möchte, kann sich an den Pinnwänden im Eingangsbereich der Kirche informieren. Dort vermitteln aktuelle "Rundbriefe" und Fotos einen Einblick über ihre Tätigkeit.
Ein weiteres Projekt ist die Arbeit unter Straßenkinder
in Kolumbien. |
|
GGE Geistliche Gemeinde-Erneuerung
Wir sehen uns verbunden mit der "Geistlichen Gemeinde-Erneuerung in der Evangelischen
Kirche" (GGE). Pfarrer Rolf Gürich gehörte mehr als ein Jahrzehnt dem Deutschlandvorstand der GGE an und ist weiterhin Mitglied in deren Leitungskreis. Er leitet den Arbeitskreis der GGE im Bereich unserer Landeskirche, der "Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau" (EKHN). Wir haben als Gemeinde Anteil an den Aktivitäten in unserer Region, die wir zum Teil auch mitgestalten und mittragen. Dazu gehört auch das Regionalbüro, das seinen Ort im Pfarramt Süd der Johannesgemeinde hat.
Die GGE gehört zur weltweiten charismatischen Bewegung und tritt für
eine Erneuerung der evangelischen Kirche durch die Kraft des Heiligen
Geistes ein. Wir beten und leben für einen geistlichen Aufbruch in
Deutschland und führen Menschen zu einer erneuerten. persönlichen
Beziehung zu Jesus Christus. Wir stehen für lebendige, charismatisch
geprägte Ortsgemeinden und Gemeinschaften in der evangelischen Kirche,
für einen Aufbruch unter der jungen Generation. für ein
gesellschaftliches Engagement in Deutschland und für ein versöhntes
Miteinander mit Israel.
GGE, Speersort 10, D-20095 Hamburg,
www.gge-online.de
|
|
|
|
Herzlich willkommen!
10:30 Uhr Gottesdienst
19:30 Uhr Lobpreisgottesdienst
(14täglich)
jeweils sonntags in der Johanneskirche Liebigstrasse
Wegbeschreibung
Ev. Johannesgemeinde Darmstadt
Kahlertstr. 26, 64293 Darmstadt
Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr
Telefon (06151) 2 17 53
Fax (06151) 136 18 31
Email Kontakte
|
|
|