Aktuelles
  Berichte
  Gottesdienste
  Kindertagesstätten
  Jugendarbeit
  Hauskreisarbeit
  Altenarbeit
  Musik
  Mission
  Johannesgemeinde
  Kontakte
 
  Angebote für
  Kleinkinder
  Kinder
  Konfirmanden
  Jugendliche
  Erwachsene
  Familien
  Senioren
 
  Impressum
 
 
Berichte FFH Kindertagesstätten | Friedrich-Fröbel-Haus

Besuch bei der Darmstädter Tafel am 1.10.2008

Wie schon im Erntedankgottesdienst der Kindertagesstätten angekündigt, wurden die diesjährigen Erntegaben und die Kollekte aus dem Gottesdienst der „Darmstädter Tafel“ zur Verfügung gestellt.
Kinder und Erzieherinnen vom Wittenberghaus und Friedrich-Föbel-Haus, trafen sich gemeinsam mit Pfr. Schnitzspahn in der Johanneskirche. Anschließend ging es mit 2 gefüllten Bollerwagen und windigem Wetter in Richtung „Darmstädter Tafel“.

Dort angekommen, wurden wir alle freudig empfangen.
Nach dem Ausladen der Erntegaben, gab es für jedes Kind ein Überraschungs-Ei. Nach dem Rundgang durch die „Darmstädter Tafel“ konnten die Kinder endlich genüsslich ihr Ü-Ei essen. Bei dieser Aktion der „Darmstädter Tafel“ konnten die Kinder erleben, anderen Menschen die weniger zu essen haben, zu helfen und mit ihnen zu teilen.

Ihre Irene Mundanjohl


Erntedankgottesdienst der Kindertagesstätten
Friedrich-Fröbel-Haus und Wittenberghaus

Wir „Danken und Teilen“ war das Thema des Gottesdienstes.
Dem Aufruf Erntegaben zum Gottesdienst mitzubringen sind Eltern und Kinder zahlreich gefolgt. Deutlich gemacht wurde hier, wie wichtig das Thema „Danken und Teilen“ in unserem Leben ist. Bildlich dargestellt wurde es in einem Stabpuppenspiel, mit der biblichen Geschichte Zachäus.
Untermalt wurde der Gottesdienst mit einem beschwingten Erntetanz der Kinder und musikalich begleitet wurden die Lieder von Pfarrer Schnitzspahn.
Am Ende des Gottesdienstes konnten sich alle Gottesdienstteilnehmer, Groß und Klein, Brot und Saft teilen, was auch ein Stück Gemeinschaft zeigte.
Zusammen wurde gebetet.

Wir haben genug zu essen,
wir werden täglich satt.
Hilf dass wir den nicht vergessen,
der nichts zu essen hat.

Die zahlreichen Erntegaben wurden am nächsten Tag von Kindern, Erzieherinnen und Pfarrer Schnitzspahn zur Darmstädter Tafel gebracht.

Ihre Irene Mundanjohl


„Neues Leben entsteht“

Dieses Thema prägte den Ostergottesdienst der beiden Kindertagesstätten Friedrich-Fröbel-Haus und Wittenberghaus. Beeindruckende Bilder zeigten den Leidensweg Jesus. Kinder und Erwachsene lauschten konzentriert der Erzählung von Pfarrer Schnitzspahn. Wir alle kennen die Passionsgeschichte und wissen: Jesus ist auferstanden, Jesus lebt.

Wie neues Leben entsteht zeigten die Kinder symbolisch in dem Tanzlied „Die Raupe Ursula“. Die Kinder zeigten ihre Freude durch die tänzerische Gestaltung des Liedes und Entstehung von der Raupe zum Schmetterling. Am Ende des Gottesdienstes erhielt jedes Kind einen kleinen Schmetterling zum anstecken.
„Das war ein richtig schöner Gottesdienst, sagte eine Mutter“

Ihre Irene Mundanjohl

Kartoffel – Fest in der Kindertagesstätte

Rund um den Erdapfel ging es beim großen „Kartoffelfest“ im Friedrich-Fröbel-Haus. Große und kleine Gäste sowie Vertreter des Kirchenvorstandes und viele Helfer trugen zum Gelingen bei.
Nach einem „Kartoffellied“ der Kinder, das mit Gitarre von Berufspraktikantin Miriam begleitet wurde, konnten sich Jung und Alt bei einem Stabpuppenspiel erfreuen. Anschließend wurde das Büffet eröffnet mit drei verschiedenen leckeren Kartoffelsuppen, Kartoffelbrot und vielem mehr rund um die nahrhafte Knolle. Auch ein Kartoffelfeuer durfte natürlich nicht fehlen.

Kartoffellied
Melodie: „Auf der schwäbsche Eisenbahne“

Alle Menschen, groß´ und kleine, leben nicht vom Brot alleine,
auch Kartoffeln müssen sein, denn die schmecken immer fein ...

Montag weiß ich, was ich koche, s´ist der erste Tag der Woche:
Montag gibt´s Kartoffelbrei, Speck und Zwiebel mit dabei ....
So heißt die Kartoffel anderswo:

englisch - Potatoe
türkisch - Patates
französisch - Pommes de Terre
polnisch - Ziemniak
italienisch - Patata
chinesisch - Tudou

 

Aktionen wie ein Kartoffellauf, Sackhüpfen, Puzzle-Bemalen und die Herstellung von Namensarmbändchen boten den Kindern reichlich Beschäftigung.
Zum Thema Kartoffel hatten die Kinder bereits vieles gelernt: wo die Kartoffel herkommt, wie und wo sie wächst, welche Kartoffelgerichte es gibt und wie die Kartoffel in anderen Sprachen heißt.
An dieser Stelle noch einmal recht herzlichen Dank an all die fleißigen Helfer und Helferinnen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben!

Ihre Irene Mundanjohl

Der besondere Tag

Heppenheim, die romantische Stadt an der Bergstraße sollte es an diesem Tag werden - doch es war ein regenreicher Tag. Die MitarbeiterInnen der Johannesgemeinde ließen sich nicht davon abhalten und kamen alle mit nach Heppenheim.
Nach einem kleinen Spaziergang im Regen, fanden wir eine Überdachung für das Brezelfrühstück und die Heppenheimer Weinschorle durfte auch nicht fehlen.
Gestärkt ging es durch die „berühmte Laternenstraße“ zur St. Peters Kirche, die auch der Dom der Bergstraße genannt wird.
Nach der Andacht ging es mit Regenschirm weiter zur „historischen Stadtführung“ durch die Altstadt.
Was verband uns Darmstädter an diesem Tag mit Heppenheim?
Pfarrer Johannes Guyot (1861-1910) wurde 1891 zum Stadtpfarrer nach Darmstadt berufen. Am 1.04.1892 wurde er mit dem Aufbau der Johannesgemeinde betraut. Am 18.10.1892 wurde der Grundstein für die Johanneskirche gelegt.
Am 1.07.1894 wurde das Pfarrhaus fertig gestellt und am 4.08.1894 war das Gemeindehaus fertig. Und 1895 war es die selbständige Johannesgemeinde.
Danach führte Johannes Guyot seinen Weg nach Heppenheim an die Bergstraße.
Wo er die „Heilig Geist Gemeinde“ gründete. 1906 gründete er zusammen mit Helene Freifrau von Dungen den Hessischen Diakonieverein.
Deren Zentralverwaltung und Mutterhaus, Seniorenzentrum, „Heimathaus“ in Darmstadt liegen.
In Heppenheim steht das zweitgrößte Seniorenzentrum „Haus Johannes“.
Dort besuchten wir eine ehemalige Kollegin der Johannesgemeinde.
Voller Eindrücke, gestärkt und zufrieden ging es wieder zurück nach Darmstadt, natürlich im Regen.

Irene Mundanjohl
Info Großes Gruppenbild


Vorlaufkurs im Friedrich-Fröbel-Haus

Seit dem Schuljahr 2004/2005 findet in der Kindertagesstätte Friedrich-Fröbel-Haus ein Vorlaufkurs für schulpflichtige Kinder statt.
Frau Hoffmann-Kerger, eine engagierte Lehrerin, wurde speziell für den vorschulischen Unterricht von der Diesterwegschule freigestellt. Das besondere an dem Vorlaufkurs ist, dass er in der Kindertagesstätte stattfindet.
Der Vorlaufkurs ist eine pädagogisch sinnvolle Institution für schulpflichtige Kinder, um diesen den Einstieg in die Schule zu erleichtern, die Integration in die Klassengemeinschaft zu beschleunigen und das Selbstbewusstsein durch das eigene Tun und Handeln zu stärken.
Schwerpunkte sind die Bereiche Sprache, soziales Verhalten, Motorik, Bewegung, Differenzierungen und die Erarbeitung von Themen, die die Lehrerin mit den Kinder zweimal in der Woche bearbeitet. Die dazu benötigten Materialien werden durch das Land Hessen bereitgestellt.
Sehr wichtig ist es für die ErzieherInnen der Kindertagesstätte, mit Frau Hoffmann-Kerger immer im Gespräch zu bleiben, um so einzelne Schulkinder noch gezielt im KiTa-Alltag zu fördern.
Den Kindern macht es großen Spaß, am „Unterricht“ teilzunehmen. Für die KiTa ist der Vorlaufkurs ein fest installiertes Programm in der Arbeit mit den Kindern, um so den zukünftigen Erstklässlern den
Übergang von der Kindertagesstätte zur Grundschule harmonisch und stressfrei zu gestalten.

Irene Mundanjohl


50 Jahre Friedrich-Fröbel-Haus „Eine runde Sache“

In intensiver Vorbereitung und mit viel Freude am Feiern konnten die Kinder endliche ihre Kindertagesstätte vorstellen.
Am Freitag, den 27. Oktober 2006 war es endlich soweit.
Info Fotoshow 50jähiges Jubiläum

Mit einem Open - Air - Gottesdienst begann das Jubiläumsfest. Dies wünschte sich das FFH Team. Hier war es wichtig, dass die Kinder gesegnet wurden, denn ohne die „Kleinen“ konnten wir „Großen“ nicht feiern.
Die Johannesgemeinde und das Team hatte eingeladen und sie waren gekommen: Die ehemaligen Kinder, die ehemaligen – KollegInnen, Gäste aus der Politik, die lieben Nachbarn, die Firma Hottinger aus der Nachbarschaft um nur einige zu nennen und viele, viele Menschen die dieses besondere Fest mit uns gemeinsam feiern wollten.
Da war ein Gast, der tatsächlich vor 50 Jahren ein „Kindergartenkind“ im FFH war, da war die „Kindergärtnerin“ die vor fast 50 Jahren hier gearbeitet hat.
Sie alle freuten sich an der Darbietung der Kinder die mit ihrem Logo – T Shirt mit Gesang und Tanz die feierliche Gesellschaft beeindruckte.
Zur feierlichen Stunde spielte der Bläserkreis der Johannesgemeinde auf.
Dr. Pfarrer Schnitzspahn und Herr Hardegen, vom Kirchenvorstand, moderierten das Programm und einige Redner beglückwünschten uns zum Jubiläum. Es gab viele kleine und große Geschenke und sogar eine köstliche Geburtstagstorte.
Ein herzliches Dankeschön geht auch an die lieben Eltern, die uns in der Vorbereitung und während des Festes unterstützten.
Auf die Spiel - Aktionen freuten sich die Kinder sehr; da war das Dosen werfen angesagt das Sackhüpfen, das graziele Wollgeflecht in die Haare und der begehrte Fühlkasten von Patenschaftszahnärztin Frau Momberger.
Auch für das leibliche Wohl wurde ausreichend gesorgt. Der Catering Service von der Nieder-Ramstädter Diakonie bot köstliches an und wurde von den vielen Gästen gelobt.
Mit Sekt und leckeren Häppchen begegnete man sich und staunte über dies und das was die Kindertagesstätte „im Wandel der Zeit“ bewegte.
50 Jahre Friedrich – Fröbel – Haus ist nachzulesen in der Festschrift – Zeitung, die in mühevoller Kleinarbeit und mit ganzem Stolz Manulea Götz (Erzieherin) präsentierte.
Das Fest endete für die Kinder mit einem Luftballon – Wettflug. Der weiteste Flug wird prämiert.
All die guten Wünsche für die Kindertagesstätte und für die Arbeit mit den Kindern können wir in unserem Gästebuch nachlesen.
Hier möchte ich einen ganz großen Dank aussprechen an die vielen fleißigen Helfer und all diejenigen die gekommen sind um mit uns zu feiern.
Wir, die Kinder, ErzieherInnen, Eltern und der Träger sind stolz auf die Kindertagesstätte
Friedrich – Fröbel – Haus.
Ihre Irene Mundanjohl

Info Fotoshow 50jähiges Jubiläum


Neugestaltung der Hügellandschaft

Nach der erfolgreichen Gestaltung eines Hainbuchenlabyrinthes überlegten wir, das FFH Team, eine Neugestaltung der Hügellandschaft im Spielhof.
Tatkräftig und fachmännisch unterstützt wurden wir von Markus Strüver, Naturpädagoge aus der Abenteuerschule Alsbach. Gemeinsam planten wir: eine offene Sitzecke aus Holz, ein Treppenaufgang aus einem Baumstamm, Holzpoller in der anderen Ecke, eine Steinschnecke mit Kräutern bepflanzt.

Es kamen noch viele neue Pflanzen dazu, die duften, verschiedene Beerensträucher zum essen, Pflanzen die im Sommer Schmetterlinge anziehen.
Kinder, Eltern und ErzieherInnen arbeiteten 2 ½ Tage intensiv an diesem Projekt.
Schwierigkeiten wurden gemeinsam gemeistert, denn nur gemeinsam sind wir stark.
Kinder schaufelten Schotter in die Eimer und zur Belohnung wurden sie in der Schubkarre einmal um den Hof gefahren.
Die Naturbepflanzung hat für Kinder und ErzieherInnen eine Bedeutung – Sinneserfahrungen wie riechen, fühlen, schmecken, Berührungen zulassen, Kennenlernen der verschiedenen Arten von Pflanzen und Sträuchern.
Wachstum, Pflege und Umgang mit der Natur ist ein wichtiges Element Kindern Natur- und Umweltbewußtsein näher zu bringen.
Dank gilt den Eltern für die große Hilfsbereitschaft und Unterstützung des Kita – Team´s in ihren Projekten. Ein Dank geht auch an die Agenda 21 die uns die Pflanzen im Wert von 500,- € gestiftet hat.
Die bepflanzte Hügellandschaft mit verschiedenen Begehungswegen können jederzeit von interessierten Menschen besichtigt werden.

Ihre Irene Mundanjohl

Erntedankgottesdienst 2006

Am Dienstag, den 26. September 2006 feierten die Kinder der Kindertagesstätten mit ihren Eltern den Erntedankgottesdienst in der Johanneskirche.

„Seht was wir geerntet haben“, erzählte die Erzieherin den großen und den kleinen Menschen im Erntedankgottesdienst in der Johanneskirche.

Die Kinder brachten mit vollen Händen die Erntegaben in die Kirche und legten sie in den bunt geschmückten Erntewagen.

Pfarrer Schnitzspahn erzählte aus theologischer Sicht: Das Samenkorn, das wir säen, wenn wir es gut pflegen, Wasser geben, es dann gut gedeihen kann und wir später die Saat ernten können.
Mit einem schwungvollen Wassertanz beendeten die Kinder den schönen und erntegabenreichen Gottesdienst.
Die Erntegaben wurden zwischen dem Wittenberghaus und dem Friedrich-Fröbel-Haus aufgeteilt und in den Kindertagesstätten mit den Kindern verarbeitet und verzehrt.

Ihre Irene Mundanjohl

Darmstädter Echo vom 21.9.2006

Der Fisch namens „Mich“ ist immer noch da

Friedrich-Fröbel-Haus: Die Kindertagesstätte der Johannesgemeinde feiert 50. Geburtstag

Der Baum im Zentrum des Kindergartenhofs hat im Laufe der Jahre deutlich an Volumen zugelegt. Unverändert zum Draufsitzen lockt dagegen nach wie vor der steinerne Fisch namens „Mich“, auf dem die Kinder schon in den Sechzigern herumturnten. Eine Mischung aus Beständigkeit und Entwicklung ist im Friedrich-Fröbel-Haus zu spüren, das nun auf 50 Jahre Kindergartengeschichte zurückblickt.
Als die Stadt die Kindertagesstätte 1956 an der Adresse „Im Tiefen See“ bauen ließ, lag sie noch am Rande von Feldern und Gärten. Heute befindet sich das von der evangelischen Johannesgemeinde betriebene Haus inmitten des gewachsenen Gewerbe- und Wohngebiets. 56 Kinder wurden nach der Eröffnung in der Kita gezählt, heute gehen dort 75 Schützlinge ein und aus.

Vom „Friedrich-Fröbel-Haus im Wandel der Zeit“ spricht Kita-Leiterin Irene Mundanjohl, wenn sie die Entwicklung der vergangenen fünfzig Jahre Revue passieren lässt. Deutlich wird da auch ein Wandel in der Pädagogik: Bis in die achtziger Jahre seien die Kinder nach Altersgruppen getrennt betreut worden, später mischte man sie. „Das Hauptziel war“, erinnert sich Mundanjohl, „dass die Kleinen von den Großen lernen und das Sozialverhalten gefördert wird.“

1996 wurden zwei Jahre lang Wände, Fenster und Türen versetzt, Räume vergrößert und eine Mehrzweckhalle angebaut. Außerdem führte das Friedrich-Fröbel-Haus im Jahr 2000 das Modell flexibler Öffnungszeiten ein, das ein Jahr später als Standard übernommen wurde. „Die Zeiten orientieren sich an den Bedürfnissen der Familien und an veränderten Arbeitszeiten der Eltern“, erläutert die Leiterin. „So wie die Bäume und Sträucher gewachsen sind, ist auch das Friedrich-Fröbel-Haus im Laufe der Jahrzehnte gewachsen.“

Fünf Jahrzehnte – „ist das alt?“, wollte kürzlich der fünfjährige Maximilian wissen. „Für ein Haus schon“, antwortete seine Erzieherin und befand: „Wir müssen jetzt was tun.“ Kurz darauf griffen die Kinder zu Pinsel und Farbe. Ihr Zielobjekt: Die verwitterten Schmetterlinge am Eingangstor. Die strahlen nun in frischen Farben und präsentieren sich passend herausgeputzt zum großen Jubiläumsfest am 27. Oktober. Ab 14 Uhr sind alle herzlich eingeladen, den 50. Geburtstag des Friedrich-Fröbel-Hauses mitzufeiern. Mit dabei sein wird freilich auch der Fisch namens „Mich“.

Quelle www.echo-online.de


50 Jahre Friedrich-Fröbel-Haus: „Im Wandel der Zeit“

So, wie die Bäume und Sträucher gewachsen sind, ist auch das Friedrich-Fröbel-Haus im Laufe der Jahrzehnte gewachsen. Bis in die 80er Jahre wurden die Kinder in drei altersgleichen Gruppen mit jeweils 18 Kindern betreut. Die drei- bis vierjährigen, die vier- bis fünfjährigen und die fünf- bis sechsjährigen Kinder lernten und spielten zusammen mit einer Erzieherin in der Gruppe. Eine der damaligen Erzieherinnen war die „Kindergärtnerin Tante Fernande“: Frau Fernande Dilfer lebt nach wie vor in der Nähe des Friedrich-Fröbel-Hauses und ist auch heute noch ein aktives Gemeindemitglied der Johannesgemeinde. Später ging man zu altersgemischten Gruppen über. Hier begegneten sich Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung.
Hauptziele waren: Die Kleinen lernen von den Großen, die Großen lernen Rücksicht zu nehmen, das soziale Verhalten wird weitgehend gefördert. Es wurde familienergänzend Miteinander gelebt.
Wir bekamen mehr Personal, und Berufspraktikantinnen für das Anerkennungsjahr zur Erzieherin fanden bei uns einen Ausbildungsplatz.
Durch die Entstehung des neuen, nahe gelegenen Wohngebietes entstand weiterer Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen in unserem Haus.
Am 14.03.1996 begann der Umbau des Friedrich-Fröbel-Hauses. Wände, Fenster und Türen wurden versetzt, Räume vergrößert, die Mehrzweckhalle wurde angebaut. Der Kindertagesstättenbetrieb lief in der zweijährigen Umbauphase dabei weiter.
Am 16.10.1998 wurde das „neue Friedrich-Fröbel-Haus“ mit einem Fest gefeiert.
Mit neuer Konzeption und einer Kinderzahl von 75 Plätzen in drei Gruppen mit je 25 Kindern ist das Friedrich-Fröbel-Haus ein ganz schönes Stück gewachsen.
Im Jahr 2000 starteten wir den Modellversuch „Flexible Betreuungszeiten“. Ab 1. August 2001 wurde das Modell als Standard übernommen. Heute besuchen 75 Kinder das Friedrich-Fröbel-Haus.
Die Betreuungszeiten orientieren sich an den Bedürfnissen der Familien und an den Arbeitszeiten der Eltern. Ca. 60 Kinder werden in Kleingruppen mit Mittagessen versorgt und entsprechend den gebuchten Betreuungszeiten bis 17.00 Uhr betreut. Wünsche von Kindern werden berücksichtigt, weitere Stunden können von Eltern spontan dazugekauft werden.
Hier bei uns im Friedrich-Fröbel-Haus begegnen sich Kinder, Eltern und ErzieherInnen in einer „harmonischen und stressfreien Zeit“.
Ihre Manuela Götz

Die große Jubiläumsfeier findet am Freitag, den 27. Oktober 2006 um 14.00 Uhr statt. Sie sind herzlich eingeladen!


„Neues Leben – Neue Hoffnung“ Ostergottesdienst 2006

der Kindertagesstätten Friedrich-Fröbel-Haus und Wittenberghaus
So gestalteten die Kinder des Friedrich-Fröbel-Hauses den Ostergottesdienst in der Johanneskirche.

Nach der kurzen Passionsgeschichte und der Auferstehung Jesu, erzählt von Frau Reh, zeigten die Kinder in Spiel und Tanz den Ausdruck von neuen Lebens – Licht und Freude.
Am Ende des Gottesdienstes erhielten die Kinder einen Blumentopf mit einer eingepflanzten Blumenzwiebel.
Die Familien können so zu Hause „Neues Leben“ anhand der wachsenden Blume miterleben.

Ihre Irene Mundanjohl

Jutta Palutkiewicz 25 Jahre im Friedrich-Fröbel-Haus

Jetzt ist es wahr, liebe Jutta, du bist heute hier seit 25 Jahr.
Erzieherin Jutta Palutkiewicz
Doch – wie hat es damals angefangen?
Schon als Kinderpflegerin bist Du hier ein und ausgegangen.
1978 – nach der Schule, als ganz junge Frau,
bis 1983, das weiß ich noch genau,
hast Du hier im Friedrich – Fröbel – Haus
die ersten Berufsjahre verbracht
und Dich dann auf den Schulweg ins Elisabethenstift gemacht.

Doch nach dem zweiten Jahr Schule war es Dir genug.
Du littest unter „FFH-Entzug“,
und kamst zum Anerkennungsjahr zur Erzieherin hierher,
die Anerkennung bekamst Du natürlich, das fiel uns nicht schwer,
denn Du bliebst uns erhalten, dass machte Sinn,
bist seit Februar 1986 hier im Friedrich-Fröbel-Haus als Gruppenleiterin.
Sicher gehört dazu Geduld, und die bringst Du auf,
lenkst mit deiner Kompetenz mancher Dinge lauf.
So wie es auch sicher in der MAV (Mitarbeitervertretung) ist,
in der Du dich seit einigen Jahren für alle MitarbeiterInnen engagierst.
Wir hören es gern, Du bringst Dich ein – nicht nur für die Kinder.
Ich, liebe Jutta, schätze Deine Hilfsbereitschaft nicht minder.
Wenn mich der PC mal wieder völlig missversteht,
so ist es Deiner Coolness zu verdanken, wenn er wieder geht.
Dann stehst Du Jutta neben mir und sagst:
Ei Irene, was hast Du denn jetzt wieder gemacht!
Etwas gemeinsam hast Du, Jutta, mit dem Friedrich-Fröbel-Haus,
ihr zeichnet durch Flexibilität euch aus.
Präsent, einsatzfreudig, am Bedarf orientiert,
zukunftsweisend den Überblick nicht verliert.
Du Jutta, dessen können wir sicher gehen,
willst Du mal was anderes sehen,
brauchst Du Freiheit, andre Luft und Sonne pur,
da gibt es für Dich eines nur:
ab mit dem Wohnmobil in die Wildnis düsen!
Doch halt – heut lass Dich hier feiern - und damit grüssen, wir Dich alle,

liebe Jutta, von Herzen und gerade heraus
Deine „Mannschaft“ vom Friedrich-Fröbel-Haus.

Wir alle wünschen Dir weiterhin eine erfolgreiche Zeit und viel Freude in der Kinderarbeit.

Irene Mundanjohl

Flexible Betreuungszeiten im Friedrich-Fröbel-Haus
Eine Zwischenbilanz

Seit 1. August 2001 ist das Friedrich-Fröbel-Haus eine Kindertagesstätte mit „Flexiblen Betreuungszeiten".

Nach vier Jahren blicken Eltern, ErzieherInnen und Kinder auf eine sehr positive Entwicklung zurück. Das Konzept orientiert sich an den größer gewordenen Anforderungen an die Familien durch den gesellschaftlichen Strukturwandel, veränderter Arbeitsbedingungen und der Frage: „Wie manage ich meine Familie, in deren Mittelpunkt das Kind steht?"
Immer mehr Stress wurde in die Kindertagesstätte hereingetragen, Unzu- friedenheit der Eltern, Kinder und ErzieherInnen war deutlich zu spüren.
Das Konzept der „Flexiblen Betreuungszeiten" war die Antwort.

Wir haben bedarfsgerechte, familienorientierte Betreuungsplätze.

Eltern buchen und bezahlen nur die Betreuungszeiten, die sie auch tat- sächlich benötigen. Stunden über die vereinbarte Betreuungszeit hinaus können spontan für jeweils € 2,50 hinzugekauft werden. Haben Mütter oder Väter, komplizierte Arbeitszeiten in ihrem Dienst, kann die Betreuungszeit individuell mit dem Friedrich-Fröbel-Haus abgestimmt werden.
Auch der Zukauf eines Mittagessen kann spontan geschehen.
So entstehen bedarfsgerechte Betreuungsplätze. Sehr familienfreundlich finden es die Eltern auch, dass das Friedrich-Fröbel-Haus keine Schließzeiten in den Sommerferien hat.

Wenn Sie Interesse an unserer Kindertagesstätte haben, laden wir Sie gerne ein, uns zu besuchen!

Ihre
Irene Mundanjohl Leiterin der Kindertagesstätte


„Fred“ und die Steckenpferdchen

Großer TV Auftritt der Kinder im HR Fernsehen „Hessen helfen Hessen“, auf dem Wiesbadener Sternchenmarkt

Aufgeregt wie nie zuvor waren die zwölf 3-6 jährigen FFH´ler als es hieß: Wir singen und tanzen mit Entertainer Fred van Geez im Fernsehen.
Als Schneeflöckchen zu dem Lied „Leise rieselt der Schnee“, mit Steckenpferden zu dem Lied „Pferdchen, Pferdchen lauf Galopp“ tanzten und sangen die Kinder mit Fred.

In mühevoller Arbeit und mit viel Freude wurden die Kostüme von den Erzieherinnen hergestellt.
So konnten sich die Kinder der Kindertagesstätte Friedrich–Fröbel– Haus auf dem Wiesbadener Sternchenmarkt in der Öffentlichkeit präsentieren, zur Freude aller Besucher groß und klein.

Für die Kinder und Erzieher war es riesengroßes Erlebnis einmal im Fernsehen aufzutreten.

Irene Mundanjohl


Weitere Friedrich-Fröbel-Haus Berichte

 

 

 

Herzlich willkommen!

10:30 Uhr Gottesdienst
19:30 Uhr Lobpreisgottesdienst
(14täglich)
jeweils sonntags in der Johanneskirche Liebigstrasse
Wegbeschreibung PDF
Wegbeschreibung Johanneskirche

Ev. Johannesgemeinde Darmstadt
Kahlertstr. 26, 64293 Darmstadt
Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr
Telefon (06151) 2 17 53
Fax (06151) 136 18 31
Wegbeschreibung Gemeindehaus
Email Kontakte

 
   

© Evangelische Johannesgemeinde Darmstadt