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Johannesplatz | Geschichte

Umbau des Johannesplatz

Am Montag, 11.10.2010, haben die Umbauarbeiten des Johannesplatz begonnen.

In unregelmäßigen Abständen werden neue Bilder des Fortschritts in der Bildergalerie zu sehen sein.

Gemeinsam mit der Initiative Johannesplatz und Vertretern der Stadt Darmstadt fand nach dem Festgottesdienst zum Gemeindefest im Sommer der symbolische Spatenstich (Enthüllung des Bauschildes) für den Beginn des Johannesplatz-Umbaus statt.
Und nun sind die Arbeiten im Gange.

Hinweise:
  • Während der Umbauphase kann das Hauptportal nicht als Einganstor zum Gottesdienst genutzt werden, daher sind die beiden Seiteneingänge (Wilhelm-Leuschner-Straße und Liebigstraße) geöffnet.
  • Der Bauernmarkt findet, wie sie auf den Bildern sehen können, weiterhin statt. Er ist ein wenig "gewandert".

     

  • Initiative Johannesplatz mit eigener Homepage

    Hallo liebe Johannesviertler und Interessierte am Projekt Johannesplatz!
    ein kleiner Schritt für die Menschheit aber ein großer Schritt für uns:
    Ab heute dem 21.08.08 ist unsere eigene Website online!

    www.johannesplatz-darmstadt.de

    Nach langer Vorarbeit können wir nun die Öffentlichkeit über alle Informationen rund um den Platz und die Initiative informieren. So sind auf der Website neben den vorläufigen Gestaltungsplänen auch Infos rund um bisherige und zukünftige Veranstaltungen sowie Geschichtliches zum Viertel zu finden.
    Wir hoffen, dass hier jeder etwas Interessantes und Informatives finden wird und somit seinen Blick auf des Viertel und den Johannesplatz etwas bereichern kann.
    Wir wünschen Euch alles Gute und viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten!
    Anregungen und Kritik (natürlich auch Lob) bitte an:
    mail@johannesplatz-darmstadt.de

    Für die Initiative Johannesplatz
    Dittmar Apel


    P.S.: Als nächster Schritt ist ein wöchentlicher Bauernmarkt (wahrscheinlich Samstags) angedacht. Wer selbst daran teilnehmen will oder etwaige Anbieter von regionalen Produkten, wie Gemüse, Brot, Wurst- und Käseprodukten kennt, möchte sich bitte mit uns in Verbindung setzen!


    Darmstädter Echo vom  28.5.2009

    Parlament billigt Mittel für neuen Johannesplatz

    Stadtplanung: Einstimmiger Beschluss: Umgestaltung kann in Angriff genommen werden
    Einstimmig hat das Stadtparlament am Dienstagabend 225 000 Euro für die Umgestaltung des Johannesplatzes bereitgestellt.
    „Ein tolles Beispiel, was man mit Ausschüttungen der HSE machen kann“, kommentierte Georg Hang (Alternative) das städtische Programm für wohnortnahe Grünanlagen, in dem darmstadtweit eine Million Euro investiert werden (mehr dazu auf dieser Seite).
    Thorsten Roßmann (SPD) lobte das Engagement aktiver Bürger und der Kirchengemeinde im Johannesviertel. Auch Hartwig Jourdan (CDU) begrüßte das Maßnahmenpaket, störte sich jedoch am Wort „Programm“ – er sehe „eher eine Sache der laufenden Verwaltung.“ Das Geld für die Grünanlagen stamme aus Umschichtungserlösen beim Stadtkonzern HSE, sagte Umweltdezernent Klaus Feuchtinger (Grüne).

    Für den Johannesplatz gebe es ein Rahmenkonzept, sagte Ingrid Pilz vom Grünflächenamt. Aufbauend auf einer Planungswerkstatt der Bürgerinitiative im November wurde mit ihr und der Gemeinde ein Vorschlag erarbeitet.

    Die evangelische Kirche, der der Johannesplatz gehört, steuert 100 000 Euro bei. „Das Dekanat Darmstadt und die Kirchengemeinde teilen sich ihren Anteil“, sagte Pfarrer Gerhard Schnitzspahn. Die insgesamt 325 000 Euro erlaubten die Umgestaltung der kompletten Südspitze, sagte Pilz. Diese habe Priorität; der nördliche Teil zwischen Kirche und Alicenstraße werde später einen ruhigen Bereich bilden. Der Platz vor der Kirche solle bleiben, ebenso die Lindenreihen um den Platz herum. Der provisorische Spielplatz habe sich bewährt und bleibe ebenfalls, kündigte Pilz an.

    Das Konzept sei eine „Reminiszenz an den historischen Zustand, die aktuelle Bedürfnisse mit einbezieht“, fasste Waltraud Heims vom Förderverein Initiative Johannesplatz zusammen. Es sei noch nichts im Detail festgezurrt, betonten Stadt und Initiative. Die Öffentlichkeit solle zunächst informiert werden: Initiativen-Vorsitzender Rudolf Erb kündigte eine Präsentation vor den Sommerferien an.

    Gebaut werde am Platz frühestens im nächsten Frühjahr, sagten Pilz und Erb. Nach Vorstellung des Rahmenkonzepts werde eine Bauvorlage geschrieben. Dann benötige man entsprechende politischen Beschlüsse und müsse ausschreiben.

    Der Quartiersplatz an der Südspitze des Johannesplatz „soll jetzt noch nicht saniert werden“, schränkte Ingrid Pilz ein. Die Fläche gehöre aber zum Gesamtkonzept. Der kleine Platz sei eines der nächsten Projekte, sagte Heims.

    Pfarrer Schnitzspahn erinnerte daran, dass die Kirche während des wöchentlichen Bauernmarkts (Donnerstags 13.30 bis 18.30 Uhr) geöffnet sei. In der Kirche steht auch ein Modell, das die Entwürfe für den Platz zusammenfasst.
    Info www.echo-online.de


    Jeden Donnerstag:
    Bauernmarkt auf dem Johannesplatz

    Seit dem 2. April 2009 werden auf dem Johannes-
    platz jeden Donnerstag von 13.30 bis 18.30 Uhr ausgewählte Waren für die Küchen der Johannes-
    viertler angeboten. Das aktuelle Angebot umfasst Fleisch- und Wurstwaren, eine Biobäckerei, Obst- und Gemüse sowie Imkerei-Produkte.
    Guten Appetit!
    Plakat Bauernmarkt

    Info Fotoshow vom Bauernmarkt


    Darmstädter Echo vom 3. April 2009

    „Wir warten schon so lange darauf“

    Johannesviertel: Erster Bauernmarkt auf dem Platz vor der Kirche findet viel Zuspruch – Ein Jahr Probelauf ist geplant

    Alles, was ein Johannesviertler an Nahrungsmitteln fürs Wochenende so braucht, kann er künftig donnerstagnachmittags auf dem Bauernmarkt vor der Kirche kaufen. Gestern hatte der erste Bauernmarkt des Stadtteils Premiere, und Rudolf Erb von der Initiative Johannesplatz freute sich mit den Marktbeschickern über die gute Kundenresonanz.
    Die 20 Jahre alte Lonni Görlach ist „extra wegen der frischen Eier“ zum Gemüsestand gekommen. Sie will sie österlich bemalen und braucht dafür besonders frische Exemplare. „Wir warten schon so lange darauf“, freut sich Kundin Barbara Barth über die im Halbkreis vor der Kirche aufgestellten Verkaufswagen und Stände. Sie hat sich gleich fürs ganze Wochenende mit Salat und Gemüse eingedeckt und – verführt vom frischen Angebot – mehr gekauft, als sie eigentlich wollte. „Der Bauernmarkt erspart mir samstags den Weg in die Stadt zum Marktplatz“, erklärt sie.

    Zum Angebot gehören Bio-Backwaren – am Stand gibt's auch heißen Kaffee –, Biofleisch aus dem Odenwald, Obst und Gemüse aus Griesheim, Honig und Lammfleisch-Produkte. Bio-Bäcker Roland Rauen (Bensheim) und Imkermeister Reinhard Janke (Reinheim/Überau) haben viel Erfahrung mit Stadtteilmärkten. Sie sind mit ihren Ständen auch im Martinsviertel, Bessungen und Eberstadt vertreten und gehören dem vor 20 Jahren gegründeten Darmstädter Bauernmarktverein an.

    „Wir rekrutieren die Beschicker, achten darauf, dass die Ware in Ordnung ist und haben das Motto: Regional ist erste Wahl“, erklärt Rauen. Wenn die Stadt Darmstadt einen Stadtteilmarkt einrichten will, wendet sie sich stets an diesen Verein.

    Das tat auch die Initiative Johannesplatz, der zur Zeit 36 Mitglieder angehören. Sie haben sich erfolgreich für die Neugestaltung des Platzes vor der Kirche eingesetzt und wollen ihn nun mit Leben erfüllen. Rudolf Erb kümmert sich um die Stromversorgung der Verkaufsstände – Stromlieferant ist die Kirche. Der Kirchengemeinde fließen alle Erlöse aus den Standgebühren zu.

    Ein Jahr lang soll der Bauernmarkt von nun an donnerstags von 13.30 Uhr bis 18.30 Uhr abgehalten werden, mindestens ein Stand (Wolle) wird noch dazu kommen. Danach wird die Initiative mit den Beschickern beratschlagen, ob es eine Fortsetzung geben soll. Die Nachmittagsverkaufszeiten wurden ganz bewusst gewählt, damit auch Berufstätige dort einkaufen können.
    Info www.echo-online.de


    Darmstädter Echo vom 12. Juni 2008

    Plötzlich ein Ort zum Verweilen

    Johannesplatz: Die ungepflegten Büsche sind weg – Umgestaltung mit Rollrasen, Sandkiste und Wipp-Tierchen

    Der Vorplatz der Johanneskirche wirkt jetzt aufgeräumt und freundlich. Wo zuletzt immer wilder wuchernde Büsche zum Schmuddelimage beigetragen haben und Anwohner ausschließlich beim Gang zu den nahen Glascontainern vorbei kamen, locken nun gepflegte Rasenflächen und aufgeräumte Beete zum Verweilen – dank des Einsatzes der Auszubildenden beim städtischen Grünflächen- und Umweltamt.
    Sie haben seit Ostern immer wieder am Johannesplatz angepackt, Büsche entfernt oder gelichtet, Rollrasen gepflanzt und Beete mit Ziergewächsen angelegt. Ein früheres Brunnenbecken wurde zur Sandkiste umfunktioniert und die Sitzmauern ringsherum haben neue Holzbretter bekommen.

    Und so dankte Umweltdezernent Klaus Feuchtinger (Grüne) gestern bei der feierlichen Eröffnung der umgestalteten Südspitze vor allem den Lehrlingen: René Ebenebe-Dascher, Tim Mathes, Robert Mehm, Thorsten Röth, Felix Schlappner, Laura Schwentke und Patrick David.

    Ohne sie wäre die erste Etappe der Umgestaltung nicht so günstig machbar gewesen, sagte Feuchtinger – dass die Stadt ausbilde, sei daher ein wichtiges Modell. Die Gesamtkosten der Umgestaltungs-Arbeiten, die einen Bereich von 480 Quadratmeter umfassten, gab die Stadt mit 12 000 Euro an.

    Ein Kleinkind mit großer Sonnenbrille schaukelte während des Sektempfangs mit Pfarrer Gerhard Schnitzspahn schon auf den neuen Wipp-Tierchen, sie locken am Rand des Platzes auch zum Igelritt. „Ich freue mich, dass der kleine Spielplatz sofort so angenommen wird“, sagte Doris Fath, Leiterin des Grünflächenamts.

    Das beobachten auch Rudolf Erb und Waltraud Heims von der Initiative Johannesplatz mit Freude. Der bestehende Spielplatz im „Schattenloch“ nördlich der Kirche sei immer weniger angenommen worden und verkommen, sagt Erb. Anwohner hatten sich in der Initiative zusammengetan und mit Vertretern der Gemeinde selbst Vorschläge zur Umgestaltung erarbeitet.

    Die Umgestaltung der Südspitze lobte Feuchtinger gestern als gelungenes Gemeinschaftsprojekt. Auch in die Planung der nächsten Schritte sollten Anwohner und die Initiative einbezogen werden. Diskussionen waren um einen Feuerahorn an der Südspitze des Platzes entstanden: Einige Anwohner und Kirchenvertreter hatten sich von dort einen freien Blick auf die Kirche gewünscht. Sie argumentierten mit der Wiederherstellung des historischen Zustands. „Der Ahorn bleibt stehen“, sagte Doris Fath gestern deutlich.

    Waltraud Heims von der Initiative würde sich im nächsten Schritt vor allem über eine freundlichere Lösung im nahen Verkehrsraum freuen: Parkplätze für Autos und Räder und Altglascontainer teilen sich den weiterhin wild anmutenden Raum nahe der Schulinsel von Eleonorenschule und Justus-Liebig-Schule. „Mir liegt die Restaurierung des Mosaikwegs am Herzen“, sagte Stadtrat Feuchtinger, der vor seiner Politik-Karriere an der Eleonorenschule als Kunstlehrer arbeitete. Der an vielen Stellen notdürftig geflickte Weg führte einst rund um die Kirche.
    Quelle www.echo-online.de


    Darmstädter Echo vom 12. Juni 2008

    „Sehr angenehm, weil es übersichtlich ist“

    ECHO-Umfrage: Die Umgestaltung des Johannesplatzes kommt gut an – Geteilte Meinungen zum Spielplatz

    Der Johannesplatz wurde im Frühjahr teilweise umgestaltet. Auszubildende des städtischen Gartenamts entfernten das Gestrüpp und legten Rasen an. Das seit Jahrzehnten trockene kleine Brunnenbecken wurde mit Sand gefüllt und auf dem Rasen grasen jetzt drei bunte Schaukeltiere für Kinder. Das ECHO hat nachgefragt, wie Bürgern die Umgestaltung gefällt.
    Rudolf Erb, Vorsitzender der Initiative Johannesplatz: „Der Platz wird jetzt mehr frequentiert. Es sind jetzt sehr viele Mütter mit ihren Kindern da. Die ganze Nachbarschaft freut sich, dass hier Leben reingekommen ist.“

    Margrit Horneff: „Mir gefällt es gut. Es ist offener. Den Baum an der Südspitze würde ich stehen lassen. Es fehlt sonst ein Abschluss, ohne den alles so in die Straße fließen würde.“

    Nevia Spadic: „Ich komme jeden Tag mit meiner Tochter hier vorbei, wenn wir zum Kindergarten gehen. Als wir gesehen haben, dass da was gemacht wird, waren wir begeistert. Den alten Spielplatz haben wir nicht genutzt. Da sind teilweise ganz komische Leute und es ist nicht immer sauber.“

    Ein junger Mann ist überrascht: „Mir ist das jetzt gar nicht so aufgefallen, aber ich wohne auch erst ein halbes Jahr hier. Die improvisierte Sandkiste im Brunnen finde ich peinlich. Da hätte man gleich was richtiges bauen können.“

    Surekha Misra, Wirtin der Gaststätte „Riwwelmaddes“ am Johannesplatz: „Ganz kurz: Mir gefällt’s. 20 Jahre habe ich beobachten können, wie der Platz verfällt. Ich freue mich, dass 15 Monate nach dem ersten Treffen der Bürgerinitiative etwas entstanden ist.“

    Hansjörg Best: „Ich bin positiv überrascht. Mir hätte es nicht gefallen, wenn sie die Bäume geschnitten hätten. Die Sichtachse ist etwas für die hehre Lehre. Bleibt nur zu hoffen, dass nicht die Hundebesitzer den Platz für sich entdecken.“

    Wilhelm Steinbrecher: „Das ist sehr angenehm, weil es übersichtlich ist. Durch die Weite kommen ganze Familien mit Kindern wieder her. Und die Eltern achten darauf, dass die Hunde hier nicht spielen.“ Er sieht noch Verbesserungsbedarf: „Das Gebüsch rechts und links der Kirche wird noch als Urinal benutzt. Da sollte als nächstes etwas passieren.“

    Nathalie Dürr: „Ich wäre vorher mit meinem Kind sicher nicht hierher gegangen. Der Sand ist super, die Hoppeltiere sind super. Für Mütter könnte es natürlich immer noch etwas mehr sein.“

    Katrin Berck, Pfarrvikarin der Johannesgemeinde: „Ich bin begeistert. Toll ist, dass man mit wenig Mitteln so viel erreichen kann. Es hat sich viel verändert, aber es gibt noch viel zu verändern.“
    Quelle www.echo-online.de


    Darmstädter Echo vom 9. Juni 2008

    Ort für alle Generationen

    Dekanatssynode: Pfarrer Schnitzspahn zum Wandel des Johannesplatzes

    „Lebensraum und Kirchenraum verbinden sich.“ Das ist die Vorstellung von Pfarrer Dr. Gerhard Schnitzspahn. Bei der Tagung der evangelischen Dekanatssynode am Freitag stellte er vor, welche Entwicklung der Johannesplatz in den letzten Monaten genommen hat und wie es weitergehen soll.
    Bis vor nicht langer Zeit war der Platz um die Johanneskirche geprägt von hässlichen Containern, einem kaputten Brunnen und zerstörtem Pflastermosaik, von Gestrüpp und Disteln. Es entstand die Initiative Johannesplatz, ein Zusammenschluss zunächst aus Anliegern und Bürgern des Viertels, die inzwischen einen Verein gegründet haben, in dem auch Kirchenvorstandsmitglieder und Gemeindemitglieder des Johannesgemeinde gemeinsam aktiv sind.

    Den Auftakt dazu bildete das Konzert mit Fernando del Valle im September 2007 unter Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Walter Hoffmann. Es folgten Advents- und Ostermarkt. Immer näher kam man der Verwirklichung einer Vision, dass dieser Platz das Zentrum des Gemeinwesens des Viertels sein könnte, belebt von Alten und Jungen und vor allem von Kindern. Es gab zwar einen Spielplatz, aber dieser war marode und ist inzwischen abgeräumt worden, weil die Spielgeräte nicht mehr verkehrssicher waren.

    Die Kinder hinter der Kirche in die Ecke, ins Abseits – oder eine kinder- und familienfreundliche Gemeinde? Das Engagement für die Kleinen habe ebenso zentral die Eltern, ältere Geschwister und Großeltern, also alle Generationen, im Blick, sagte Pfarrer Schnitzspahn. „Wenn diese Menschen sich von der Gestaltung des Platzes angesprochen fühlen, ist die Schwelle nicht mehr so hoch, in die Kirche einzutreten und sich inhaltlich mit unserem Anliegen, der Verkündigung des Evangeliums, auseinanderzusetzen.“ Der Platz ist für den Pfarrer eine Visitenkarte, ein Wegweiser in die Kirche. „Und wir haben mehr zu bieten als nur einen Platz der Begegnung.“

    Schnitzspahn freut sich über das schnelle und positive Signal des Grünflächenamts der Stadt, das es möglich gemacht hat, dass aus dem Brunnen ein Sandkasten geworden ist und dass anstelle des Gestrüpps Rasen wächst.
    Quelle www.echo-online.de


    Antwort auf Leserbrief

    Wir veröffentlichen an dieser Stelle die Antwort der „Initiative Johannesplatz“ auf den Leserbrief im Darmstädter Echo vom 21. April 2008.

    Antwort auf Leserbrief


    Darmstädter Echo vom 3. April 2008

    Der Baum an der Südspitze soll weg

    Johannesplatz: Pfarrer Schnitzspahn wünscht sich freien Blick auf die Kirche – Initiative wird zum Förderverein

    Der Baum an der Südspitze des Johannesplatzes soll entfernt werden. Das wünscht sich Pfarrer Gerhard Schnitzspahn von der Johannesgemeinde. So würde die Blickbeziehung zum Kirchenportal wieder hergestellt, wenn man von der Innenstadt komme. Platz, Gemeinde und Kirche sollten mehr als nur Namensgeber fürs Viertel sein, erklärt der Pfarrer, der auch dem neu gegründeten „Förderverein Initiative Johannesplatz“ angehört.
    Die im Vorjahr gegründete Initiative Johannesplatz hat sich Mitte März zum gemeinnützigen Förderverein umformiert. Ohne große Werbung seien aus den acht Gründungsmitgliedern inzwischen 20 geworden, berichtet der Vorsitzende Rudolf Erb. Zweiter Vorsitzender ist Harald Neu, Kassenwart ist Günter Schößler, Waltraud Heims kümmert sich um die Öffentlichkeitsarbeit.

    „Wir wollen kein Geld für Spezialzwecke, sondern unsere Einnahmen gemeinnützig verwenden“, erklärt Erb. Beispielweise werde man die Einnahmen aus dem Ostermarkt für den Johannesplatz verwenden.

    Die Pläne des Vereins gehen über den Platz hinaus. Der Stadtteil soll wieder belebt werden. „Es wäre schön, wenn sich die Menschen mehr im Viertel orientieren könnten“, findet Waltraud Heims.

    „Der Ostermarkt war ein großer Erfolg. Wir wollen so etwas mehr pflegen“, kündigt Erb an. Bei dem gut besuchten Markt stellten sich Gruppen, Initiativen und Gewerbetreibende aus dem Stadtteil vor, darunter auch die Kirchenjugend, zwei Goldschmiede oder das Mehrgenerationenhaus aus der Julius-Reiber-Straße.

    Die Vereinsmitglieder hoffen, dass eine Umgestaltung des Johannesplatzes Bürger zum Mitmachen motiviert. „Wir wollen nicht rumnörgeln, sondern Lösungen anbieten. Wenn die Anwohner sehen, hier tut sich was, pflanzt sich der Impuls vielleicht fort“, sagen Heims und Erb. „Es gibt ja noch mehr Ecken. Möglicherweise ergeben sich gemeinsame Aktionen mit anderen Initiativen im Stadtteil und im Martinsviertel.“ Der Verein arbeitet eng mit der Johannesgemeinde zusammen. Nachdem die Initiative ihr Konzept ausgearbeitet hatte, wurde es der Kirche – Eigentümerin des Johannesplatzes – vorgestellt. Die Initiative sieht erste Erfolge. „Wir hatten ein Gespräch mit Klaus Feuchtinger“, sagt Erb. Der Umweltdezernent habe zugesagt, Geld für die Platzpflege zur Verfügung zu stellen.

    „Das soll in Zukunft eine enge Kooperation sein“, kündigt Pfarrer Schnitzspahn an. Er sieht die Vereinsgründung sehr positiv. „Ich persönlich und andere Mitglieder des Kirchenvorstands sind beigetreten.“ Schnitzspahn freut sich auch, dass die Arbeiten des Grünflächenamts schon begonnen haben. „Das ist ein schnelles Signal.“

    In der Karwoche haben bereits Vorarbeiten am Johannesplatz angefangen. Mitarbeiter und Auszubildende des Gartenamts entfernen zur Zeit das Gestrüpp. Das sei aber nicht die Umgestaltung, erklärt Umwelt- und Grünflächendezernent Feuchtinger. Geplant sei ein schrittweiser Umbau des Platzes in Abstimmung mit der Evangelischen Kirche. Bis ausreichend Geld zur Verfügung steht, ist eine Zwischenlösung geplant, die aber nicht den Charakter eines Provisoriums haben soll.
    Quelle www.echo-online.de


     

    Mehr Information zum Johannesplatz

     

     

     

    Herzlich willkommen!

    10:30 Uhr Gottesdienst
    18:00 Uhr JOHANNES:18 - Abendgottesdienst
    (monatlich)
    jeweils sonntags in der Johanneskirche Liebigstrasse
    Wegbeschreibung PDF
    Wegbeschreibung Johanneskirche

    Ev. Johannesgemeinde Darmstadt
    Kahlertstr. 26, 64293 Darmstadt
    Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr
    Telefon (06151) 2 17 53
    Fax (06151) 136 18 31
    Wegbeschreibung Gemeindehaus
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    Satellitenbild

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    Fotoshows

    Info Fotoshow Benefizkonzert 30.9.2007

    Info Fotoshow Ostermarkt 16.3.2008

    Info Fotoshow Umbau Johannesplatz


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    Update 29. Mai 2009
     
       

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