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Aktuelles

Jo-Hanna

Jeden letzten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr trifft sich die Gruppe Jo-Hanna im Dachgeschoß des Gemeindehauses.
Termine siehe Aktuelles.

HERBSTFAHRT DER FRAUENGRUPPE JO-HANNA

29. September bis 3. Oktober 2006
Was ist Glück?

Glück ist,
...wenn von fünf Reisetagen nur zwei verregnet sind;
...wenn man enttäuscht vor einer verschlossenen Kirche steht und der Pfarrer plötzlich auftaucht und eine spontane Kirchenführung hält;
...wenn man zwar kein buntes Herbstlaub erlebt (dazu war die Fahrt zu früh), aber dafür eine fantastisch reichhaltige Palette an Grüntönen;
...wenn der Magen nach einem köstlichen Mahl am Abend noch Platz bietet für ein noch köstlicheres Dessert;
...wenn man am Bieler See eine ausgezeichnete Sonntagspredigt hört, eine Woche, bevor diese Pfarrerin die Pfarrstelle wechselt;
...wenn ein betagtes Fiat-Auto zwar den Auspuff verliert, aber hundert Meter vor einer Fiat-Werkstatt strandet;
......wenn einem der Besuch in einem unterirdischen Mühlenmuseum vor Augen führt, wie privilegiert wir Menschen in unserer Zeit leben;
...wenn man sich im Gebirge verfährt und in der morgendlichen Einsamkeit auf einen Menschen trifft, der ratlosen Fremden den rechten Weg weist;
...wenn einem die behäbigen Kirchturmwächer der Franche-Comté zuzurufen scheinen: „Du bist behütet auf allen deinen Wegen!“
...wenn man Schönes erleben darf, aber sich auch wieder auf das Zuhause freuen kann.


Frauengruppe Jo-Hanna

Impressionen von einer Reise in die Franche –Comté

Weißgeschichtetes Juragestein; romanische Klarheit oder Variantenreichtum gotischer Formen in den Kirchen; Herbstblätter in allen Farben auf Bäumen und in Weinbergen; ein Fresko in sanften Erdfarben auf einer alten Mauer; ein glitzernder See in der Mittagssonne; ein römisches Mosaik in eleganter Regelmäßigkeit; weißer Morgennebel wie Watte unten im Tal; über allem ein tiefblauer Himmel: ein Fest für die Augen.

Das Rieseln eines kleinen Wasserfalls; tiefe Glocken, die zum Sonntagsgottesdienst einladen, und hellere, die von alten Türmen herab die Stunde verkünden; Stimmen, die französisch parlieren oder deutsch sprechen oder einen Schweizer Dialekt; Sprachen, die sich vermischen („Haben Sie schon choissiert?"); ein Schuss ab und an, weil gerade Jagdsaison ist; unerwartet Barockmusik aus dem Autoradio eines seinen Wagen putzenden Franzosen; im Sonntagsgottesdienst der französisch-reformierten Kirche ein Lied, dessen Melodie sich als altbekannter deutscher Choral erweist: Vielfalt für die Ohren.

Der Gang zum Frühstück - immer dem Schoko-Croissant-Duft nach;
welke Blätter auf feuchtem Waldboden; ein nicht sichtbarer, aber deutlich zu riechender Misthaufen bei der Fahrt durch einen bäuerlichen Ort; Benzinwolken an den Tankstellen; Rosmarinduft aus großen Pflanzen-
kübeln im Museumsgarten: Herausforderungen für die Nase.

Warme Sonne auf der Haut; die Glätte der handgetöpferten Gefäße mit ihren schönen Glasuren in der Poterie; Anstöße durch Gespräche, durch Texte und Gebete: Berührungen für den äußeren und für den inneren Menschen.

Frisches Baguette vom Bäcker für das Picknick, köstliche Eclairs als Mitbringsel aus der Konditorei; Forelle, Crème brûlée, Heidelbeertarte, Comté-Käsesauce..., die Liste der Köstlichkeiten aus der abendlichen Küche ließe sich beliebig fortsetzen: eine Freude für den Gaumen.

Sogar das Abendmahl in der romanischen Kirche erweist sich als Besonderheit: ein rundes Hefeteigbrot mit einem deutlich eingekerbten Kreuz, vom Pfarrer genau in der Mitte gebrochen, schmeckt süß und festlich.
Vielleicht ist es dies, was weise Mönche schon vor Jahrhunderten wussten: Gott lässt sich in allen Dingen finden und hat ungezählte Möglichkeiten, zu uns und in uns hinein zu sprechen.


10 Jahre Frauengruppe
Jo-Hanna

Begonnen hat alles mit einem Bibelseminar im November 1992. Vikarin Margarita Siebke stellte Jona und Abraham nicht nur mit Worten vor, sondern brachte sie auch ins (Rollen-) Spiel. Großes Bedauern über das Ende des Seminars und die Frage: "Warum machen wir das nicht öfter?" führten zu ersten Oberlegungen: "Frauengruppe? Wie? Wann? Wollen wir es wagen?"
Inzwischen ist der letzte Donnerstag im Monat im Kalender der "Jo-Hannen" fest verankert. Es hat sich ein Zeitrahmen eingespielt (19.30-21.30 Uhr), der vielfältig gefüllt wird. Dabei orientiert sich die Gruppe ein wenig an den Zeiten des Jahres und des Kirchenjahres: Ein "Rosen-Abend" paßt einfach nur im Sommer, Kreuzwege" eignen sich nur für die Passionszeit und der "Hi. Nikolaus" muß im Dezember sein.

So ergibt sich fast natürlich, daß die einzelnen Abende ganz unterschiedlich ausfällen und zudem auch die "Handschrift" der jeweilig Vorbereitenden tragen; dabei handelt es sich (fast) immer um eine Frau oder mehrere Frauen aus der Gruppe. Das Themenspektrum ist abwechslungsreich und hat Kunst und Religion ebenso zum Inhalt wie Literatur und Spiel. Eines gilt aber für alle Zusammenkünfte: langweilig war noch keine!
Ein Abend über Taizé war 1995 Auslöser für eine Fahrt nach Burgund. Die Begeisterung darüber war so groß, daß die Herbstfahrt inzwischen zum festen Bestandteil des Jahresprogramms geworden ist. Sehenswürdigkeiten, Museen und Kirchen stehen dabei auf dem Programm sowie tägliche Andachten und der Besuch eines Gottesdienstes.
Über den Donnerstagabend hinaus haben sich auch andere "Fäden" untereinander gebildet; spontane gemeinsame Unternehmungen oder Hilfe im Alltag, Nachfragen bei Krankheit und das Wissen, Ansprechpartnerinnen zu haben wertvoll in einer Zeit, in der über Vereinsamung geklagt wird.
Mangel an Ideen gibt es nicht: die Themen für das erste Quartal 2004 stehen schon fest und weitere warten. Die Gruppe freut sich also aufs Weitermachen. Freuen würde sich Jo-Hanna auch über neue Interessentinnen: Sie sind herzlich willkommen!


Grenzen überwinden:
Jo-Hanna-Herbstfahrt in die Ardennen

hüben und drüben: Vor einigen Jahren hätten wir auf einer Reise durch Deutschland, Frankreich, Belgien und Luxemburg ständig den Personalausweis parat halten müssen; früher wären vier verschiedene Währungen nötig gewesen. Nun sind alle Grenzen offen, und mit dem Euro entfällt das Umrechnen. Nur die Post hinkt noch hinterher: belgische Briefmarken gehören in belgische Briefkästen, französische in französische.
deutsch und französisch: Sprachgrenzen lassen sich manchmal mit Gesten oder mit Papier und Stift überwinden; aber es ist doch gut, dass es einige Französischkundige unter den Teilnehmerinnen gibt!
alt und neu: Wiedererrichtete Gebäude auf römischen Grundmauern: so wird Geschichte lebendig. Kurz vor der luxemburgischen Grenze liegt ein großes römisches Landgut mit allem damaligen Komfort: Fußbodenheizung, „Wellness"- Bad, bequeme Liegemöbel vor freskengeschmückten Wänden, Mosaike, Wandelgänge, Gemüsebeete und Weinkeller.
unterirdisch und oberirdisch: In den unterirdischen Grotten von Han tut sich eine andere Welt auf: bizarre Tropfsteine, mehrfarbige Gesteinsbänder in den Wänden - mit Erstaunen sehen wir im Lichtkegel Grünes: sogar Pflanzen erobern sich diesen lichtlosen Lebensraum.
Und: es tut gut, über einen unterirdischen See wieder ans Licht zu gelangen und die Sonne zu sehen und zu spüren!
natürlich und künstlich: Die Gärten von Annevoie zeigen auf bezaubernde Weise, wie beides zusammenpassen kann! Kunstvolle Bewässerungssysteme speisen eine Vielzahl von Kanälen, Wasserbecken und Fontänen; schwarze und weiße Schwäne ziehen elegant ihre Bahnen, eine Libelle hält für das Teleobjektiv still, ein Schlößchen spiegelt sich im Wasser; die tiefstehende Nachmittags-sonne taucht alles in warmes Licht.
lateinisch und orthodox: Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten ist ein mühsamer Prozess; noch schwieriger gestaltet sie sich zwischen römisch-katholischen und orthodoxen Christen. Das Benediktinerkloster in Chevetogne hat sich aber gerade das Miteinander zum Ziel gesetzt. Ein Mittagsgebet und der Sonntags-gottesdienst nehmen uns hinein in orthodoxe Riten. Ungewohnt für uns Evangelische: außer beim Vaterunser ist die Gemeinde nicht beteiligt.
du und ich: Eine Gruppenreise bedeutet immer Ab- und Zugeben, Sich- Anpassen, aber auch Sich-Einbringen; viele Möglichkeiten des Austausches ergeben sich während des Tages und beim Abendessen. So wurde auch die zehnte Jo-Hanna-Reise zum gemeinsamen Erleben.


Jo-Hanna

Die Gruppe Jo-Hanna besteht seit Anfang 1993. Sie ist offen für alle Frauen, die gerne mit anderen zusammen Gedanken und Meinungen austauschen wollen.
Die Treffen finden einmal im Monat statt und stehen jeweils unter einem abgeschlossenen Thema, das aus dem Kreis der Teilnehmerinnen vorbereitet und gestaltet wird.
Die Themen sind dem Jahreslauf angepaßt: Meditatives in der Zeit vor Ostern und Weihnachten, eher Fröhliches im Frühling, mehr Besinnliches zum Jahresende hin. Immer wieder beschäftigen uns biblische Themen oder Biographien außer- gewöhnlicher Menschen.
Manche Abende sind mehr zum Zuhören, andere zum Mitmachen; manchmal wagen wir uns auch an Darstellerisches.

Nach einem Vortragsabend über die Kommunität Taizé entstand der Wunsch, diesen Ort kennenzulernen. Daraus wurde 1995 eine Herbstfahrt, die soviel Anklang fand, daß bisher folgende Fahrten durchgeführt wurden: 
1995 - Taizé und südliches Burgund 
1996 - nördliches Elsaß 
1997 - nördliches Burgund 
1998 - südliches Elsaß 
1999 - östliche Champagne 
2000 - südliche Champagne/ Troyes 

Informationen
Wenn Sie Lust haben mitzumachen, sind Sie herzlich eingeladen: in der Regel für den letzten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr ins Dachgeschoß des Gemeindehauses.
Anneliese Handel Tel.: 71 48 00
Erika Tramer Tel.: 2 28 85


 

 

 

Herzlich willkommen!

10:30 Uhr Gottesdienst
19:30 Uhr Lobpreisgottesdienst
(14täglich)
jeweils sonntags in der Johanneskirche Liebigstrasse
Wegbeschreibung

Ev. Johannesgemeinde Darmstadt
Kahlertstr. 26, 64293 Darmstadt
Mo - Fr 9:00 - 12:00 Uhr
Telefon (06151) 2 17 53
Fax (06151) 136 18 31
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