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Gemeindebrief
Dezember 2008 - März 2009 |
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Gemeindebrief
Dezember 2008 - März 2009 1,0 MB |
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Lieber Leserinnen und Leser!
Staunende Kindergesichter bewundern auf unserem Titelbild das Licht
einer weihnachtlichen Kerze.
In meiner Kindheit brannten noch echte Wachskerzen am Weihnachtsbaum,
die inzwischen von den elektrischen Kerzen verdrängt wurden. Dennoch
schmücken wir an Weihnachten und in der Adventszeit unsere Häuser und
Städte mit den hellen und bunten Lichtern - den echten und den
elektrischen. Was fasziniert die Kinder so am Kerzenlicht und warum
zünden auch wir Erwachsenen so gerne Kerzen an, in dieser dunklen
Jahreszeit?
Außer den auf der Hand liegenden Gründen, dass Kerzen leuchten und
Wärme bringen, gibt es für mich noch tiefer liegende Gründe. Sie
machen nicht nur unsere Stuben hell und warm, sondern sie verzehren
sich auch selbst. Deshalb ist von alters her die Kerze ein Symbol für
das Licht, das Jesus in die Welt gebracht hat. „Ich bin das Licht der
Welt, wer mir nachfolgt wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern
wird das Licht des Lebens haben (Joh 8,12).“ Und es ist ein Symbol
dafür, dass Jesus sein Leben hingegeben hat aus Liebe zu den Menschen.
Und das macht auch die Kammern unserer Herzen hell und warm und
leuchtet uns den Weg auch in noch so dunkler Nacht, die uns das Leben
manchmal nicht erspart.
Für manch einen ist das „Fest der Liebe“ inzwischen eher zum „Fest der
Einsamkeit“ geworden, oder die besinnliche Zeit ist einer hektischen
und konsumorientierten, schnellen Bedürfnisbefriedigung gewichen.
Gerade dann wünsche ich Ihnen, dass Sie in der vor uns liegenden
Advents- und Weihnachtszeit und den ersten Monaten des neuen Jahres
die Ruhe finden, das „Licht des Lebens“ in Ihr Herz scheinen zu lassen
und die liebende Wärme unseres Gottes in Ihrem Alltag spüren mögen.
Ich grüße Sie herzlich mit der Jahreslosung des Jahres 2009 aus Lukas
18, 27
Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist
bei Gott möglich.
Mit den besten Wünschen und Gottes Segen
Ihr Pfarrer Dr. Gerhard Schnitzspahn |
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Tauffest
Es war der letzte schöne und heiße Sommertag des Jahres, als am 31.
August das große Dekanatstauffest stattfand, das große
Öffentlichkeitswirksamkeit erzielt hatte.
Über 800 Menschen feierten gemeinsam die Taufen von 60 Kindern und
einem Erwachsenen am und im Darmstädter Woog.
Auch aus unserer Gemeinde wurden acht Kinder und der eine Erwachsene
getauft.
Wir heißen auf diesem Weg alle neun neuen Gemeindeglieder noch einmal
herzlich willkommen. Und wir freuen uns darüber, dass viele Gemeinden
der Stadt dabei waren und so auf einmalige Weise die Einheit des
Dekanats demon-striert haben.
Allen Helferinnen und Helfern sei hier noch einmal herzlich für ihre
Mitarbeit, die zum Gelingen des Festes beigetragen hat, gedankt!
Die Taufe ist nicht nur die Aufnahme in die christliche Gemeinde,
sondern auch das öffentliche Bekenntnis dazu, dass man fortan sein
Leben im Vertrauen auf und im Glauben an den lebendigen Gott unserer
Kirche führen möchte.
Das einmalig schöne Wetter an jenem Tag war für viele ein ermutigender
Hinweis dafür, dass Gottes Schutz und Segen wie die strahlende Sonne
das neue Leben als Christ begleiten wird. |
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Der neue Zivi stellt sich vor
Seit dem 1. August 2008 leiste ich in der Johannesgemeinde meinen
Zivildienst ab. Schwerpunktmäßig bin ich in der Alten- und in der
Jugendarbeit eingesetzt. Ich bin 20 Jahre alt, komme aus Arheilgen und
engagiere mich dort in der Ev. Auferstehungsgemeinde in der
Jugendarbeit.
In meiner Freizeit schaue ich gerne Fußball und bin dadurch auch viel
unterwegs.
Ich freue mich auf die nächsten Monate und die Zusammenarbeit mit den
netten Kollegen.
Ihr Mathias Müller |
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Abendtreff für neue Leute
Seit etwa einem Jahr besteht unser Abendtreff für neue
Leute. Bei leckeren, kleinen Snacks trifft sich jeden Donnerstagabend
ab 19.30 Uhr eine nette und lustige Gesprächsgruppe, die es gewohnt
ist, dass fast jeden Abend jemand neues hinzukommt. Hier gibt es aber
nicht nur die Möglichkeit, andere Leute kennen zu lernen, sondern der
Abend steht auch bewußt unter einem christlichen Thema, über das wir
dann gemeinsam diskutieren. Auch bietet sich hier eine gute
Gelegenheit mehr über die Gemeinde zu erfahren. Und der erste Schritt
ist getan, um mehr am Gemeindeleben teilnehmen zu können.
Herzliche Einladung an alle, die ganz neu in der Gemeinde sind! |
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Kirchenvorstand - Eine Tätigkeit mit Gewinn ...
Am 21. Juni 2009 wählen die Kirchengemeinden in der Evangelischen
Kirche in Hessen und Nassau neue Kirchenvorstände.
Auch in unserer Johannesgemeinde sollen zwölf Personen in den
Kirchenvorstand gewählt werden. Zusammen mit der Gemeindepfarrerin und
dem Gemeindepfarrer ist der Kirchenvorstand für die Geschicke der
Gemeinde verantwortlich.
Die Aufgaben im Kirchenvorstand
Die Gestaltung des Gemeindelebens ist das Herzstück der Arbeit des
Kirchenvorstands, um Menschen zum Glauben einzuladen. Dazu gehören die
Gottesdienste, die Kinder-, Konfirmanden- und Jugendarbeit, die
Erwachsenenbildung, die Seelsorge, die diakonische Verantwortung der
Gemeinde, ihr missionarischer Auftrag und die Öffentlichkeitsarbeit.
Dann hat der Kirchenvorstand Personalverantwortung: bei der Besetzung
von Pfarrstellen, bei der Dienstaufsicht über seine Angestellten, bei
Gewinnung und Begleitung ehrenamtlich tätiger Frauen und Männer.
Schließlich kümmert er sich um die kirchlichen Gebäude, Grundstücke
und um die Finanzen, um nur einige der Aufgaben zu nennen.
Wie gewählt wird
Zur Zeit erstellt der Benennungsausschuss einen vorläufigen
Wahlvorschlag, der auf unserer Gemeindeversammlung ergänzt werden
kann. Dort vorgeschlagene Gemeindemitglieder benötigen die einfache
Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Gemeindemitglieder. Diese
Gemeindeversammlung findet statt am Mittwoch, dem
25. Februar 2009. Am Wahlsonntag wird in unserem Wahllokal, dem
Gemeindehaus in der Kahlertstr. 26, gewählt. Auch Briefwahl ist
möglich. Jedes Gemeindemitglied, das am Wahltag das 14. Lebensjahr
vollendet hat und seit mindestens drei Monaten zur Gemeinde gehört,
darf wählen.
Die Amtsperiode beginnt am Reformationstag, 31. Oktober 2009, die
gottesdienstliche Einführung des neuen Kirchenvorstands findet am 1.
November 2009 statt. Die Amtszeit beträgt sechs Jahre. |
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Julias Traum
Unsere Missionarin Birgit Ufermann ist seit einigen Jahren in
Peru tätig. Hier schreibt sie über ihre aktuelle Arbeit.
„Wenn ich nur eines Tages meine Bibel selbst lesen könnte...“,
träumt Julia, während wir in unserer Frauengruppe „Nueva Esperanza“
heute ausgerechnet ein großes Regenbogenplakat gestalten... Zeichen
der Hoffnung! Die 38jährige peruanische Mutter ist Analphabetin und
erzählt: „Wir waren sieben Kinder zu Hause, das Schulgeld reichte
aber nur für fünf, und so mussten wir Mädchen verzichten.“
Ihr Traum geht vielleicht schon bald in Erfüllung. Vom 28.-30.11.
werden wir erstmals zusammen mit der internationalen christlichen
Organisation ALFALIT eine Schulung für ehrenamtliche
Alphabetisierungs-Helfer veranstalten. Wir beten für viele
motivierte Teilnehmer, die anschließend als Multiplikatoren
Alphabetisierungskurse anbieten können - eben für die zahllosen
„Julias“ hier im Hochland, die keine (ausreichende) Schulbildung
erhalten haben. Ich freue mich schon, bei meinem baldigen
Heimataufenthalt in Deutschland (16.03.-14.07.09) - neben vielen
Wiedersehen - von den Früchten dieser Schulung und unserer Arbeit
von „Chacra de Dios“ allgemein erzählen zu können. Bei Interesse
besuche ich auch gerne einzelne Gemeindegruppen.
Herzliche Grüße bis dahin aus den peruanischen Anden,
Ihre Birgit Ufermann
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Weihnachten
im Schuhkarton
Erntedankfest der Kindertagesstätten
Das Friedrich-Fröbel-Haus und das Wittenberg-Haus feierten zusammen
das Erntedankfest mit einem Gottesdienst.
„Danken und Teilen“ war das Thema des Gottesdienstes. Ihren Dank
brachten viele Eltern und Kinder durch ihre Erntegaben zum Ausdruck.
Die Bedeutung des Themas in unserem Leben wurde mit einem
Stabpuppenspiel der biblischen Geschichte von Zachäus verdeutlicht.
Untermalt wurde der Gottesdienst mit einem beschwingten Erntetanz
der Kinder.
Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Dr. Schnitzspahn geleitet, der
auch für die musikalische Begleitung sorgte. Am Ende des
Gottesdienstes teilten sich große und kleine Teilnehmer Brot und
Saft, was auch ein Stück Gemeinschaft erfahrbar machte.
Gemeinsam wurde gebetet:
„Wir haben genug zu essen, wir werden
täglich satt.
Hilf, dass wir den nicht vergessen, der nichts zu essen hat.“
Das Gebet wurde auch gleich am nächsten Tag ganz praktisch in die
Tat umgesetzt: Kinder, Erzieherinnen und Pfarrer Dr. Schnitzspahn
besuchten die Darmstädter Tafel und überreichten die zahlreichen
Erntegaben und die Kollekte.
Ihre Irene Mundanjohl
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25 Jahre Bläserkreis
Bei einen Jubiläum darf ein Blick auf die Bläser der ersten Stunde
nicht fehlen: Christoph Eckard, Ernst Witzel und Werner Kaufmann (v.
l. n. r.)
Am 1. Advent, dem 30. November 2008, wird der Morgengottesdienst in
unserer Gemeinde in besonderer Weise vom Bläserkreis mitgestaltet.
Nicht nur die Lieder und die üblicherweise von der Orgel gespielte
Liturgie werden mit Trompeten und Posaunen begleitet, auch
zwischendurch soll festliche Bläsermusik erklingen.
Anlass ist der 25. Geburtstag des Posaunenchores. Fast auf den Tag
genau, am 29.11.1983, trafen sich erstmals drei Gemeindemitglieder
zu einer gemeinsamen Probe im Keller des Gemeindehauses und gaben
sich den Namen „Bläserkreis“.
Dass der Bläserkreis nun durchgängig ein Viertel Jahrhundert
bestehen konnte, daran waren über 50 Bläserinnen und Bläser kurz-
oder längerfristig beteiligt. Wer heute dazugehört, können sie sehen
und hören, wenn Sie am 1. Advent um 10.30 Uhr in den Gottesdienst
kommen. Sie sind herzlich dazu eingeladen.
Ihr Ernst Witzel
Kurrendeblasen zum Advent am Samstag, dem 6. Dezember:
17.00 Uhr Gemeinschaftshaus Pallaswiesenviertel, Kirschenallee 180
17.30 Uhr Spielplatz Parcusstraße
18.00 Uhr Alicenplatz
18.30 Uhr Viktoriaplatz |
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Weihnachten in der Johannesgemeinde
Samstag, 13. Dezember
Weihnachtskonzert
des TU-Chores
19.00 Uhr, Johanneskirche
Mittwoch, 24. Dezember
Familiengottesdienst
mit Krippenspiel
15.30 Uhr, Johanneskirche
Christvesper
17.00 Uhr, Johanneskirche
Heiligabend
für Jedermann
18.30 Uhr Gemeindehaus
Donnerstag, 25. Dezember
Weihnachtsgottesdienst
10.30 Uhr, Johanneskirche
Freitag, 26. Dezember
Weihnachtsgottesdienst
10.30 Uhr, Johanneskirche
Mittwoch, 31. Dezember
Gottesdienst zum Altjahrsabend
18.00 Uhr, Johanneskirche
Donnerstag, 1. Januar 2009
Gottesdienst zum Jahresbeginn
10.30 Uhr, Johanneskirche |
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Adventmarkt auf dem Johannesplatz
Zum stimmungsvollen Einstieg in die Adventszeit lädt die INITIATIVE
Johannesplatz auch in diesem Jahr alle herzlich für Samstag, 29.
November 2008, 15.00 - 20.00 Uhr auf den Johannesplatz ein.
Angeboten werden vielfältige Stände mit kreativem Selbstgemachten,
weihnachtlichen Bastelarbeiten, attraktivem Schmuck und Geschenken für
das Weihnachtfest sowie viele Leckereien, Glühwein und Kinderpunsch.
Ein Programm zum Mitmachen wird bei den Kindern für Abwechslung
sorgen. Auch die Kirchentore der Johanneskirche sind an diesem Tag
geöffnet. |
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Weltgebetstag der Frauen
Frauen aus Papua-Neuguinea konkretisieren diesmal das Thema „Viele
sind wir, doch eins in Christus“ auf dem Hintergrund ihres Landes.
Papua-Neuguinea, das landschaftlich abwechslungsreiche Land im
Südpazifik verfügt auch über die fast unglaubliche Fülle von mehr als
800 gesprochenen Sprachen bei einer Bevölkerung von 5,8 Mio. Menschen.
Sprachgrenzen, mangelnde Verkehrswege und wachsende soziale
Unterschiede erschweren es den
Menschen in Papua-Neuguinea, „eins“ zu sein. Darum trifft die Zusage
und Aufforderung „Viele sind wir, doch eins in Christus“ einen
wichtigen Überlebensnerv der Bevölkerung und wird durch die Liturgie
der Frauen aus Papua-Neuguinea erfahrbar.
Am Freitag, 6. März 2009 um
18.00 Uhr findet der Weltgebetstag statt.
Im Anschluss an den
Gottesdienst gibt es für alle ein Abendessen mit Gerichten aus diesem
Land. |
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Allianzgebetswoche 2009: Durch den Glauben ... (Heb 11)
Die Allianzgebetswoche 2009 in Darmstadt wird am Sonntag, 18.
Januar 2009 mit zwei Allianzgottesdiensten auf der Marienhöhe
Darmstadt eröffnet:
9.15 - 10.45 Uhr Gottesdienst I
11.45 - 13.15 Uhr Gottesdienst II
Die Predigt hält Uwe Schäfer (Christus Gemeinde Wuppertal). Beim
zweiten Gottesdienst wird parallel ein Kinderprogramm angeboten.
Vom 19.- 25. Januar 2009 finden jeweils von 19.30 bis 21.00 Uhr die
Gebetsabende in den verschiedenen Gemeinden statt mit Abschluss am 25.
Januar 2009 im Lobpreisgottesdienst in der Johanneskirche. Weitere
Informationen finden Sie auch im Internet unter
www.evangelische-allianz-darmstadt.de sowie in den ausliegenden Flyern. |
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19. Krippenbummel
Die Darmstädter Kirchengemeinden laden herzlich ein für Sonntag,
den 4. Januar 2009.
Katholische und evangelische Gemeinden laden auch im Jahr 2009 wieder
zum Krippenbummel ein. Die Kirchen werden zwischen 14.00 und 17.00 Uhr
geöffnet sein. Nähere Angaben entnehmen Sie bitte der Tagespresse und
den Abkündigungen in den Gottesdiensten. Auch die Johanneskirche lädt
ein, die Krippe bei einer heißen Tasse Tee oder Kaffee zu betrachten.
Das Team des Kirchencafés wird dann ausnahmsweise nicht im
Gemeindehaus, sondern in der Kirche die Krippenbummler und Gäste mit
Kuchen, Gebäck und warmen Getränken bewirten. |
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