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Gemeindebrief
Dezember 2007 - Februar 2008 |
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Zum Jahresausklang
Liebe Leserinnen und Leser,
wieder einmal neigt sich das Jahr dem Ende zu und Sie halten den neuen
Gemeindebrief in der Hand, diesmal sogar in einem frischen und bunten
Layout. Auch darin kommt für mich ein stückweit zum Ausdruck, was die
Jahreslosung des alten Jahres verheißen hat:
Gott spricht: Siehe, ich will Neues schaffen, jetzt wächst es auf,
erkennt ihr es
denn nicht? (Jesaja 43,19)
Das neue Erscheinungsbild des Gemeindebriefs wird sicher nicht die
letzte Neuerung in unserem Gemeindealltag bleiben. So sind im
vergangenen Jahr einige lang gehegte Ideen Wirklichkeit geworden. Ich
denke etwa an die Etablierung der neu eingeführten Gottesdienstform,
die Osternachtsfeier, den Abendtreff für Glaubensinteressierte, die
erste eigene Grußkarte der Johannesgemeinde und nicht zuletzt an die
Bemühungen und Überlegungen zur Neugestaltung des Johannesplatzes.
Die Geschichte der Kirche Jesu Christi hat uns eines gelehrt, was eine
lebendige Gemeinde ausmacht. So gibt es drei große Konstanten: Das ist
zum einen der Glaube an den unveränderlichen dreieinigen Gott, der
stets derselbe ist.
Das ist zum anderen das Festhalten an der Bibel als der Heiligen
Schrift und Grundlage unseres Glaubens und schließlich: die
Veränderung!
Jeder lebendige Organismus muss sich verändern. Alles, was lebt, ist
Veränderungen unterworfen. Jede lebendige Gemeinde muss sich
verändern! Und so komme ich zur Jahreslosung für das neue Jahr:
Jesus Christus spricht: Ich lebe und ihr sollt auch leben!
(Johannes 14,19)
Diese Zusage Jesu setzt uns frei und ermutigt uns auch im neuen Jahr,
an den Veränderungen und Erneuerungen in unserer Johannesgemeinde Teil
zu haben. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und wünsche Ihnen für
heute Frohe Weihnachten und ein gesegnetes und erfolgreiches neues
Jahr 2008!
Herzlich, Ihr Pfarrer Dr. Gerhard Schnitzspahn |
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Verabschiedung
von
Herrn Otto Tramer
Nach 20 Jahren treuen Dienstes im Kirchenvorstand der Johannesgemeinde
hat Herr Tramer sein Amt im Juni diesen Jahres aus gesundheitlichen
Gründen niedergelegt. Wir freuen uns jedoch, dass er seine
vielfältigen anderen ehren-amtlichen Aufgaben weiterhin ausübt: Neben
seiner lang-jährigen Tätigkeit in der Gemeindebrief-Redaktion
engagiert sich Herr Tramer in der Seniorenarbeit und bereitet jedes
Jahr unter Einsatz von viel Zeit und Mühe die Einladungen zur Goldenen
Konfirmation vor, indem er Adressen recherchiert. Zudem profitiert die
Gemeinde immer wieder von seiner umfangreichen Kenntnis der
Darmstädter Geschichte.
Wir danken Otto Tramer herzlich für sein Engagement und seine treue
Verbundenheit zur Johannesgemeinde und wünschen ihm weiterhin Gottes
Segen und vor allem Gesundheit für seine Zukunft! |
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Neu
im Kirchenvorstand:
Herr Gangolf Schrimpf
Als neues Mitglied im Kirchen-vorstand seit Oktober 2007 begrüßen
wir herzlich Herrn Gangolf Schrimpf. Herr Schrimpf ist bereits seit
längerer Zeit als ehrenamtlicher Mitarbeiter in der Johannesgemeinde
tätig. Nach seinem Engagement in der Jugendarbeit und mehrjähriger
Leitung eines Hauskreises ist er als Mitarbeiter im
Lobpreisgottesdienst aktiv.
Er lebt mit seiner Frau und seinen Zwillingstöchtern in Darmstadt, war
viele Jahre von Beruf Journalist und PR-Berater und und bekleidet
heute das Amt des Pressesprechers der Firma Merck.
Wir wünschen Herrn Schrimpf alles Gute und eine segensreiche Tätigkeit
im Kirchenvorstand der Johannesgemeinde! |
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Laden wir Jesus zu Weihnachten ein?
„Wenn ich es nur gewusst hätte...“
Viktoria, die Königin von England, wanderte gerne während ihrer Ferien
in einfachen Kleidern durch den Wald; sie freute sich, wenn sie
unerkannt blieb. Bei einem solchen Spaziergang geriet sie in ein
heftiges Unwetter. Da sah sie eine Hütte und eilte darauf zu. Dort
lebte eine alte Bäuerin, die nur selten ihr Haus verließ.
Die Königin grüßte sie und bat sie um einen Regenschirm. Sie
versprach, ihn schnell zurückzubringen. „Nun“, antwortete die alte
Frau mürrisch, „ich habe zwei Schirme. Der eine ist fast neu, den
leihe ich keinem. Aber den alten hier können Sie haben.“
Dankbar nahm die Königin den zerschlissenen und verbogenen Schirm an
und dachte: „Lieber diesen als gar keinen.“ Mit einem feinen Lächeln
verließ sie das Haus.
Die Bäuerin ahnte nicht, wer bei ihr Unterschlupf gesucht hatte. Am
nächsten Morgen kam wieder Besuch. Diesmal ein Diener in königlicher
Uniform: „Im Namen Ihrer
Majestät bringe ich den Schirm zurück. Die Königin lässt danken. Der
Schirm hat ihr gute Dienste getan.“
Die arme Frau erschrak und klagte immer wieder: „Wenn ich es nur
gewusst hätte!“ Aber es war zu spät.
Jesus sagt: “Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten
Brüdern, das habt ihr mir getan.” (Mt 25,40) |
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Spielplatzerneuerung
in der Kindertagesstätte Wittenberghaus
Im Jahr 2008 feiert das Wittenberghaus 50-jähriges Bestehen. Zum
Jubiläum haben die Kinder und Erzieherinnen einen großen Wunsch: Das
Außengelände soll erneuert werden. Die Kinder haben ihre Wünsche
aufgemalt: Kletterturm, Hängematte, Wasserlauf zum Dämme bauen,
Riesenschaukel, Baumhaus, Röhrenrutsche...
Um dieses Projekt realisieren zu können, ist die KiTa Wittenberghaus
auf Spenden angewiesen. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie den Kindern,
bei Sonne und bei Regen viel Zeit draußen auf dem Spielplatz
verbringen zu können.
Spendenkonto: Kindertagesstätte Wittenberghaus, Konto 589 748
BLZ 508 501 50 bei der Sparkasse Darmstadt |
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Gottes Liebe bewegt
Birgit Ufermann berichtet aus Peru „In dieses Dorf setze
ich keinen Fuß mehr!“ Das hatte Simeón, unser 55jähriger peruanischer
Handwerksmeister, vor ca. einem halben Jahr mit Nachdruck erklärt. Er
sprach dabei von dem kleinen Dorf Samán, wo die Familie seiner Frau
lebte und wo heftige Auseinandersetzungen ihn diesen Schlussstrich
hatten ziehen lassen.
Und dann griff Gott ein... Wir anderen Mitarbeiter von „Chacra de
Dios“ erfuhren erst davon, als der Stein bereits ins Rollen gebracht
war; da hatten Simeón und seine Frau Gomercinda schon im Gehorsam Gott
gegenüber gehandelt. Gott hatte sie förmlich dazu gedrängt, anderen
Menschen das Evangelium weiterzugeben, und angesichts zweier möglicher
Orte war die Entscheidung für Samán gefallen. Ja, das kann wirklich
nur Gott gewesen sein! Die beiden gingen einfach los ohne jede
Predigtausbildung oder -erfahrung, ohne finanzielle Unterstützung,
ohne Evangelisationsstrategien - wohl aber mit der Liebe zu Jesus und
dem Heiligen Geist im Herzen. Motiviert wurden sie dabei sowohl von
Gottes klarem Auftrag: „Gehet hin...“, als auch von den tiefgreifenden
Veränderungen, die sie selbst seit ca. einem Jahr erlebt hatten, als
sie mit einer bewussten Entscheidung Jesus Christus als ihren Retter
und Herrn angenommen hatten.
Sie erlebten, wenn auch schrittweise, als Konsequenzen die körperliche
Heilung ihrer Tochter, Befreiung vom Alkohol, einen neuen Frieden und
Freude in ihrem Zuhause sowie die Wiederherstellung beschädigter
Beziehungen. Wie die Apostel „konnten sie es ja nicht lassen, von dem
zu reden, was sie gesehen und gehört hatten“ (Apg 4, 20)!
So fuhren sie nach Samán und erlebten, wie Gott ihnen, zwei eher
ungebildeten einfachen Leuten, die nötigen Worte gab. Sie strahlen bis
heute, wenn sie davon erzählen! Und die Menschen kamen, neugierig und
zugleich hungrig nach Gottes Wort.
Nun treffen sie sich seit Mai 14täglich mittwochs, inzwischen
unterstützt durch zwei unserer Mitarbeiter, von denen einer auch auf
Quechua predigt. Sie hören auf Gottes Wort, sie singen, beten, sehen
christliche Filme und haben inzwischen gemeinsam einen kleinen Raum
speziell für die Treffen gebaut. Ca. 15 einfache „Campesinos“
unterschiedlichen Alters kommen da zusammen, und an einem Abend haben
gleich sieben Menschen ihr Leben Jesus anvertraut. Beim nächsten Mal
bat eine dieser Frauen unsere Mitarbeiter um einen Hausbesuch - auch
ihr Mann sollte von Jesus hören...
Dieses Wachstum von Gottes Reich geschieht nicht ohne Hindernisse und
Widerstand: es gibt auch negatives Gerede, Eifersüchteleien und Zeiten
der Entmutigung bei unseren Mitarbeitern. Was uns Missionare aber
schlichtweg begeistert ist, dass diese neue Arbeit ohne unser Dazutun
begonnen hat. Gottes Wort wird gepredigt, Menschen werden gerettet und
Gemeinde wächst und das alles durch unsere peruanischen Geschwister!
Wir dürfen sie dabei betend und beratend begleiten, unterstützen,
ermutigen und schulen, aber Gott wirkt durch sie! Wenn das kein Grund
zum Danken ist... Freuen Sie sich mit uns und beten Sie bitte mit für
diese kleine Gruppe von Christen in Samán! Vielen Dank!
Birgit Ufermann |
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Burgundfarben
Frauengruppe Jo-Hanna Reiseeindrücke der
Frankreichfahrt vom 3.- 8. Oktober 2007
Weiße Nebelbänke im Tal, überwölbt von zartem Vormittagsblau;
seltsam nackt wirkende crème-weiße Charolaisrinder auf grüner Weide;
zartgelbe Vanilleeiskugel neben schokoladedunklem Kuchen;
der geschichtete Kalksteinfelsen von Solutré im gelbgrünen Meer der
Rebstöcke;
rosafarbener Sandstein in Tournus und ockergelbe Kirchenmauern im
Brionnais;
kräftiggelbe Zitronentörtchen in der Konditorei;
dynamisch-orangefarbene Tuchsegel und warmes Kerzenrot in der
Versöhnungskirche von Taizé;
braunes Holzbalkenwunderwerk im ehemaligen Getreidespeicher von
Cluny;
blaugewandete Apostel im Chorfresko von Anzy-le-Duc;
Burgunderrot im abendlichen Weinglas;
Goldaltar und kriechender Grünschimmel in modrigen Kirchenecken;
apostelgeschmückte romanische Steintröge, von Begonien und Malven
überwachsen;
marmorbleiche Gesichter auf den Grabmälern in Bourg-en-Bresse und
fröhlich-lebendige auf den Straßen;
hochglanzpoliertes Eichenschrankbraun mit weißen Leintuchstapeln im
ehemaligen Hospital von Charlieu;
schmale Mondsichel und schwarze Kirchturmsilhouette vor nachtblauem
Himmel.
Und überall Blumen in verschwenderischer Herbstfülle:
dunkelrote Kletterrosen an idyllischen Häusern, champagnerfarbene
Stockrosen vor alten Töpfereien, korallenrote Hängebegonien an
Laternenmasten, blaues Solanum im Wettstreit mit Fuchsienrot vor dem
Museumseingang:
Das Herz weitet sich im Staunen über die Schöpfung und tankt auf für
die farbkargen kommenden Wintertage. |
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Rückblick
auf das Benefizkonzert
Am Sonntag, dem 30. September, fand das Benefizkonzert zur
Erneuerung des Johannesplatzes statt. Schon am Nach-mittag
versammelten sich bei strahlend schönem Sonnenschein die
Interessierten auf dem Kirchplatz. Es gab die Möglichkeit, sich die
architektonischen Entwürfe der Initiativegruppe anzuschauen, Ideen
auszutauschen und die kulinarischen Köstlichkeiten der angrenzenden
Gastronomie, welche auf dem Platz angeboten wurden, zu genießen.
Die Stimmung war sehr festlich und erwartungsvoll.
Eröffnet wurde das Konzert mit einigen Grußworten. Sowohl
Oberbürgermeister Walter Hoffmann, der die Schirmherrschaft der
Veranstaltung übernommen hatte, als auch Heiner Beilke, Mitglied des
Dekanatssynodalvorstandes, sprachen ihre Begeisterung
über das Projekt und ihre Unterstützung aus.
Die anschließende musikalische Darbietung des Tenors Fernando del
Valle, der Pianistin Erika le Roux und unseres Organisten Christoph
Bornheimer faszinierte auch die Gäste, die sonst keine
ausgesprochenen Liebhaber klassischer Musik waren.
Mit lang anhaltendem Applaus brachten sie ihre Begeisterung für das
großartige Konzert zum Ausdruck.
Der Erlös der Veranstaltung abzüglich der Kosten liegt bei 1.777,73
Euro.
Allen, die zum Gelingen dieses unvergesslichen Abends beigetragen
haben, Musikern, Sponsoren, Architekten, der „Initiative
Johannesplatz“ und den vielen Helfern sei an dieser Stelle ganz
herzlich gedankt!
Inzwischen wurde der Entwurf der Initiative dem Kirchen-vorstand
präsentiert und ausführlich besprochen. Weitere Gespräche u.a. mit
Vertretern der Stadt werden folgen und es gibt bereits neue Ideen,
den Prozess fortzusetzen. |
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Freud und Leid
Wir gratulieren
Dezember
02.12. Erika Hamann, 85 Jahre
08.12. Hilde Lohfink, 95 Jahre
15.12. Hans Weicker, 80 Jahre
21.12. Dietlind Müller, 80 Jahre
23.12. Helmut Schmidt, 90 Jahre
Januar
04.01. Erich Wons, 80 Jahre
06.01. Rudolf Creter, 90 Jahre
09.01. Elfriede Ehrhardt, 85 Jahre
15.01. Irmgard Piecyk, 80 Jahre
25.01. Elfriede Schoch, 80 Jahre
25.01. Herbert Müller, 80 Jahre
Februar
17.02. Ingeborg Schneider, 80 Jahre
27.02. Erna Richter, 85 Jahre
29.02. Ilse Gräfin v. Zedtwitz, 100 Jahre
März
04.03. Marie-Luise Keil, 95 Jahre
12.03. Paula Eisert, 80 Jahre
12.03. Herbert Pflugner, 90 Jahre
18.03. Erna Schön, 80 Jahre
23.03. Waltraud Dörsam, 85 Jahre
26.03. Heinrich Pelkner, 80 Jahre
Getauft wurden
am 21.10.2007: Alexander Klunk, David Klunk, Daniel Birjukow
Bestattet wurden
Gisela Lejeune-Zahaf geb. Kipp, 71 Jahre
Veronika Robbel geb. Schmidt, 96 Jahre
Lili Ruppenthal geb. Hübner, 89 Jahre
Karin Müller geb. Vey, 55 Jahre
Walter Opper,80 Jahre |
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